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	<title>just-a-blog &#187; kino</title>
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	<description>Aus dem Leben eines Computer-Junkies, der sich der konspirativen Gewalt der Multi-Medien nahezu ungefiltert ausgesetzt sieht.</description>
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		<title>Kino in 3D &#8211; Ice Age 3</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Photo by BuouAm Wochenende war es soweit. Ich habe das erste Mal einen richtigen Kinofilm in 3D gesehen. Ice Age 3 war der Film der mich in die dritte Dimension entführen wollte.
Der Film selbst ist wirklich nett gemacht, einige Lacher und lustige Charaktere. Die Story selbst&#8230; naja einfach gehalten.
Ich wollte den Film aber unbedingt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="wp-decoratr-image"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3066/2430036341_09a803d540_m.jpg" alt="ICE AGE 3 - DAWN OF THE DINOSAURS" /><br />
<a rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/7760870@N02/2430036341">Photo by Buou</a></span>Am Wochenende war es soweit. Ich habe das erste Mal einen richtigen <a href="http://www.innenstadtkinos.de/de/technik/3d_kino.php">Kinofilm in 3D</a> gesehen. <a href="http://www.iceage3.de/">Ice Age 3</a> war der Film der mich in die dritte Dimension entführen wollte.</p>
<p>Der Film selbst ist wirklich nett gemacht, einige Lacher und lustige Charaktere. Die Story selbst&#8230; naja einfach gehalten.</p>
<p>Ich wollte den Film aber unbedingt in 3D sehen. Also rein ins Kino, Brille auf und los gehts. Die Brillen sind sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/3D-Brille#LCD-Shutterbrillen">LCD-Shutterbrillen</a>. Abwechselnd im Takt des Leinwandbildes werden die Augen mit der Brille abgedunkelt, so für jedes Auge praktisch ein eigener Film abläuft. Dadurch entsteht, bei entsprechend hohen Bildwiederholraten (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hertz_(Einheit)">Hertz-Zahlen</a>), der Effekt eines einzigen 3D-Bildes vor den Augen.</p>
<p>Das größte Manko an dieser Technik ist die Wiederholrate des Bildes. Evtl. kennt das ja jemand von den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shutterbrille">frühen Versuchen von ELSA</a> die 3D-Technik an die Heimmonitore zu holen. Das ganze scheiterte kläglich (wurde aber in letzter Zeit von <a href="http://www.nvidia.de/object/GeForce_3D_Vision_Main_de.html">Nvidia</a> wiederbelebt) an den zu geringen Bildwiederholraten der Monitore. Man sollte wenigstens 100 Hz darstellen (ab 50-60Hz ist es theoretisch möglich), um dann für jedes Auge mit 50Hz ein einigermaßen ruhiges Bild zu erhalten. Besser wären natürlich 200Hz. Heutige Fernseher können teilweise bereits solche Wiederholraten darstellen, so dass auch dem Einzug des 3D-Films in die heimischen Wohnzimmer nichts im Wege steht.</p>
<p><span class="wp-decoratr-image alignright"><img src="http://farm1.static.flickr.com/100/291903736_a793f8dcb5_m.jpg" alt="I WENT TO SEE THE NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS IN 3D TODAY!!!!" width="240" height="180" /><br />
<a rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/20561948@N00/291903736">Photo by spike55151</a></span>Die zwei größten Schwachpunkte an der beschriebenen Technik der 3D-Shutterbrillen sind daher die Wiederholrate des Films bzw. Projektors und die Synchronisation zwischen Brille und Film. Kommt es bei einem der beiden zu Fehlern oder leichten Abstimmungsschwierigkeiten wird der Kinobesuch zum Kopfschmerzerlebnis.</p>
<p>Das war leider teilweise während des Films der Fall. Da Teile des Films super liefen, vermute ich die Probleme eher in der Synchronisation mit der Brille, evtl. bedingt durch unsere ungünstige Sitzposition. Das werde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall zu verbessern versuchen. Ein weiteres Manko war für mich als Brillenträger die Doppelbelastung auf der Nase. Da muss sich auf jeden Fall noch was tun, denn wirklich lange Kinofilme würde ich vermutlich nicht mit Brille aushalten. Vielleicht ist das auch der eigentliche Grund dafür, dass Harry Potter 7 in zwei Filme geteilt wird.</p>
<p>Ich fand den 3D-Eindruck im Film Ice Age 3 allerdings nicht sooo berauschend. Es hatte mehr etwas von Normalität. Momentan sollten 3D-Filme meiner Meinung nach noch einige 3D-Effekte vorzuweisen haben, die einen Wow-Effekt haben. Tunnelfahrten und ins Kino hineinfliegende Dinge sind jetzt nichts mehr beeindruckendes.</p>
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		<title>Ein Film wie ein Regentag</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 09:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war mal wieder ein Sneakmontag, der Film wurde als unbedingt sehenswert angepriesen, also bin ich rein. Was dann folgte waren wohl die schlimmsten 80 Minuten Film die ich lange gesehen habe.
-] Story [-
Daniel, gespielt von Daniel Travis und Susan (Blanchard Ryan) wollen mit einem kurzen Tauchurlaub dem Alltagsstress entfliehen. Auf dem Tauchgang verzählt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/29302171@N00/11149852"><img src="http://farm1.static.flickr.com/6/11149852_997f33aa34_m.jpg" border="0" alt="openwater" hspace="8" align="left" /></a>Es war mal wieder ein Sneakmontag, der Film wurde als unbedingt sehenswert angepriesen, also bin ich rein. Was dann folgte waren wohl die schlimmsten 80 Minuten Film die ich lange gesehen habe.</p>
<h2>-] Story [-</h2>
<p>Daniel, gespielt von Daniel Travis und Susan (Blanchard Ryan) wollen mit einem kurzen Tauchurlaub dem Alltagsstress entfliehen. Auf dem Tauchgang verzählt sich der Aufpasser und die beiden werden auf offener See (Open Water) vergessen. Erst am nächsten Morgen wird entdeckt dass die beiden fehlen und eine Rettungsaktion eingeleitet. Die beiden haben inzwischen die Nacht, Durst, Hunger, Übelkeit und Haiattacken hinter sich.</p>
<p>Die beschriebene Story ist nahezu komplett, lediglich das Ende habe ich weg gelassen. Dies zeigt schon einmal sehr schön was für eine tiefgehende Story man erwarten kann. Zugute halten muss man dem Drebuchautor und Regisseur Chris Kentis, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht.<span id="more-408"></span></p>
<h2>-] Charaktere &amp; Aufmachung [-</h2>
<p>Ähnlich tiefgründig sind auch die Charaktere dargestellt. Man erfährt von den Hauptdarstellern lediglich, dass sie im Alltag gestresst sind und in einen Kurzurlaub fliehen. Trotzdem dauert diese Einführung der Charaktere nahezu den halben Film, was durch die absolut grausam verwackelte Kameraführung (Stichwort Authentizität) nicht zu einem Vergnügen ausartet. Die Bildqualität ist etwa mit der Qualität einer 600 EUR DigitalVideoKamera zu vergleichen. Überall Kompressionsartefakte, sehr verwaschene Farben und von Bildschärfe keine Spur. Der Film mutet von der Aufmachung her wie ein Blairwitch Waterproject an, wird wohl auch ein ähnliches Budget gehabt haben.</p>
<p>Nach gut einer halben Stunde sind dann die Hauptcharaktere im Wasser allein und erleben ihren ganz persönlichen Wahnsinn. Die beiden Schauspieler machen dabei ihre Sache wirklich gut, wirken sehr authentisch und zeigen wahre Gefühle. Die hier aufgestauten Spannungen kann man sogar im Kinosaal spüren. Da die anderen Charaktere des Films nahezu keinerlei Sprech- oder überhaupt -rolle spielen, verzichte ich auch hier auf Ihre Nennung.</p>
<h2>-] Athmosphäre [-</h2>
<p>Durch die billige Aufmachung wirkt der ganze Film, ähnlich wie Blairwitch Project recht authentisch. Auch die teilweise eingestreuten (evtl unabsichtlichen) Lacher zeigen, dass die Charaktere wirkliche Menschen mit Problemen sind, die jeder kennt.</p>
<blockquote><p>Bsp (beide schon ein paar Stunden auf offener See):<br />
Susan : Daniel, hast du gerade gepinkelt?<br />
Daniel : Yep.<br />
Susan : Du bist wirklich schlimm.<br />
Daniel : Hey, du hast gesagt dir wäre kalt.<br />
Ähnliche Dialoge gibt es zu Hauf und sorgen immer wieder für kleine Lacher aus dem Publikum, ändern aber weder etwas an der absolut depressiven Grundstimmung des Filmes, noch lockern sie das Geschehen auf oder bringen einen dazu mehr Mitleid und Anteilnahme den beiden im Wasser zuzubringen.</p></blockquote>
<p>Die Schockeffekte sollte man natürlich auch noch erwähnen, schließlich will der Film ja eine Art Thriller sein. Ich glaube ich bin insgesamt 2x zusammengezuckt, das ist bei einem solchen Film sicher nicht viel. Das erste Mal, als recht unerwartet ein Hai auftauchte und dann noch einmal als Daniel mit der Taucherbrille nach unten schaut und direkt einem Hai ins 'Gesicht' blickt. Ansonsten stumpft man sehr schnell ab, was das 'Haie tauchen auf' Schocksyndrom betrifft. Irgendwann hat man halt geschnallt, dass da Haie sind.</p>
<p>Auch die Musik trägt ihren Teil zur schlechten Bewertung des Films bei. Die Mischung zwischen Haiitianischen (keine Ahnung ob das stimmt, klingt halt so) Ureinwohnergesängen und im Ansatz beklemmender "Psycho"-ähnlicher Klänge klingt so schrecklich schlecht, dass einfach keine beklemmende sondern eher genervte Athmosphäre erreicht wird.</p>
<h2>-] Mein Gesamturteil [-</h2>
<p>Sehr schlecht. Dieser Film sorgt für absolut miese Stimmung und kann einem so richtig den Tag versauen. Der Film ist keinesfalls etwas für Ängstliche, aber auch absolut nicht zum Kuscheln oÄ geeignet.<br />
Wie der Film bei anderen so eine gute Bewertung bekommen konnte ist mir unverständlich, aber Geschmäcker sind ja, zum Glück, verschieden.</p>
<p>Also, keinesfalls in den Film gehen, es sei denn man steht braucht eine billige Mischung zwischen &#8220;Blairwitch Project&#8221; und &#8220;Der Weisse Hai 3&#8243;.</p>
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		<title>Lustige Ossi-Parade ohne Tiefgang</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 09:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder mal eine Sneak und wieder mal mittelmäßiger Film.
&#8220;Ossi&#8217;s Eleven&#8221; ist eine nette Komödie, die vom unsinnigen Plan eine Altmünzverwertung zu überfallen handelt.Oswald (Tim Wilde) wird aus dem Gefängnis entlassen und hat schon wieder einen Plan. Mit seinen alten Kumpels (z.b. Karl alias Stefan Jürgens) und auch neuen Freunden (z.b. Thommy alias Sascha Schmitz/Sasha) schmiedet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mal eine <strong>Sneak</strong> und wieder mal mittelmäßiger Film.</p>
<p>&#8220;<strong>Ossi&#8217;s Eleven</strong>&#8221; ist eine nette Komödie, die vom unsinnigen Plan eine Altmünzverwertung zu überfallen handelt.Oswald (<strong>Tim Wilde</strong>) wird aus dem Gefängnis entlassen und hat schon wieder einen Plan. Mit seinen alten Kumpels (z.b. Karl alias <strong>Stefan Jürgens</strong>) und auch neuen Freunden (z.b. Thommy alias <strong>Sascha Schmitz/Sasha</strong>) schmiedet er einen Plan wie man die alte Gießerei, die jetzt die alten D-Mark-Münzen verwertet überfallen und das ganze Geld klauen kann.<br />
Hintergrund</p>
<p>Die Parallelen zu Ocean&#8217;s Eleven sind nicht zu verkennen: Die Phasen des Raubes sind identisch. Erst die Anwerbung, dann das Planen, dann Trainieren, dann die Ausführung. Die Erzählweise weicht hierbei allerdings vom Original ab indem viel mehr direkt passiert.</p>
<p>Der Zuschauer sitzt ungefesselt und von sehr lahmen Gags und Zoten (&#8220;Kannst du eigentlich schwimmen?&#8221; &#8211; &#8220;Wieso willst du mit mir ins Schwimmbad?&#8221; &#8211; &#8220;Nein, ich wollte dich mal ins Becken stoßen!&#8221;) gelangweilt im Kinosessel und lässt die Handlung, die von vornherein schon zum Scheitern verurteilt ist, über sich ergehen.<br />
Im Verlauf der Geschichte werden zahlreiche Ossi-Klischees tot getreten (es spielt ein IM mit und zwei unbewusst gedopte Leistungssportler) und fleißig &#8220;dialektelt&#8221;. Die Geschichte zerfällt im Verlauf des Filmes in gefühlte 1000 Nebenhandlungen, die absolut keine Relevanz für die Haupthandlung haben, aber gegen Ende sinkt die Nervtötungsrate und der Film schafft es gerade noch ein bisschen Gefühl unter den Klamauk zu mischen, so dass es doch zu einem ganz guten Kinoerlebnis wird.<br />
Schauspieler</p>
<p>Der Hauptdarsteller Tim Wilde (Oswald) hält sich sehr zurück, so dass er den Blick auf die recht gut dargestellten Nebenrollen frei macht. Stefan Jürgens als zotteliger und Zoten reißender Brummifahrer Karl wirkt glaubwürdig und nicht übertrieben. Sascha &#8220;Sasha&#8221; Schmitz alias Thommy wirkt blass, farblos und gekünstelt. Ich hoffe er bleibt in Zukunft beim Singen. Manfred Möck, der den einsamen IM Konrad spielt, ist großartig. Er sorgt auch für ein paar der besten Momente im Film, sowohl von Seite der Story als auch die emotionalsten Momente.</p>
<p>Die restliche Crew ist zwar lustig anzuschauen, fällt aber trotz zahlreicher Monologe/Dialoge kaum auf. Die beiden Sportler Axel (Götz Otto) und Bruno (Michael Brandner) unterhalten sich zwar viel und haben tragische Rollen, aber sie spielen sich nur sehr beiläufig ab und haben keine tragende Brisanz in der Haupthandlung.<br />
Musik</p>
<p>&#8220;Ossi&#8217;s Eleven&#8221; wird recht stimmungsvoll von Pop- &amp; Rockmusik untermalt, die teilweise von Sasha selbst bzw. Dick Brave stammt. Ansonsten ist mir kein besonderer Score aufgefallen, was auf dessen Fehlen hindeuten könnte.</p>
<p>Der Film bekommt von mir<strong> 3/5 Sterne</strong> und damit eine mittlere Bewertung. Ich denke man kann sich den Film schon mal anschauen, lacht ein bisschen dabei und wird nicht zu sehr geärgert. Fürs Kino taugt der Film aber leider nicht, im Fernsehen oder auf Video kann man ihn sich aber getrost mal anschauen.</p>
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		<title>Ein lustiger Film über Amerika und die Anderen</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 09:34:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der auf einer wahren Begebenheit beruhende Film &#8220;Der Krieg des Charlie Wilson&#8221; erzählt in einer Rückblende die Ereignisse die in den 80ern zum Sieg der afghanische Freiheitskämpfer gegen die Rote Armee führten.
Charlie Wilson (Tom Hanks) ist ein gewiefter Kongressabgeordneter und ein Lebemann, der sich sein Büro mit aufreizenden Sekretärinnen ausstaffiert hat. Seine gute Freundin Joanne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/81669195@N00/2253473840"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2077/2253473840_c6579ed461_m.jpg" border="0" alt="Charlie Wilson" hspace="8" align="left" /></a>Der auf einer wahren Begebenheit beruhende Film &#8220;Der Krieg des Charlie Wilson&#8221; erzählt in einer Rückblende die Ereignisse die in den 80ern zum Sieg der afghanische Freiheitskämpfer gegen die Rote Armee führten.</p>
<p>Charlie Wilson (<strong>Tom Hanks</strong>) ist ein gewiefter Kongressabgeordneter und ein Lebemann, der sich sein Büro mit aufreizenden Sekretärinnen ausstaffiert hat. Seine gute Freundin Joanne (<strong>Julia Roberts</strong>) macht ihn eindringlich auf die Probleme in Afhganistan aufmerksam und der CIA-Agent Gust (<strong>Philip Seymoure Hoffman</strong>) bringt die nötige technische Grundbildung und -ausstattung mit. Das Trio fängt nun an Mittel im Senat für eine Geheimoperation anzuwerben um die afghanischen Freiheitskämpfer gegen die Rote Armee zu unterstützen.<span id="more-405"></span></p>
<h2>Über den Film</h2>
<p>Nach einem etwas irritierenden Anfang in einem Wirlpool beginnt der Film eine politische Intrige zu spinnen, die im Endeffekt wirklich bemerkenswert und auch nachvollziehbar ist. In der von mir gesehenen englischen Version kann man sehr schön die sprachlichen Unterschiede zwischen den Nationen feststellen und auch, dass _Tom Hanks_ leider kein bisschen Texanisch spricht; Dafür aber der Gouverneur umso mehr.</p>
<p>Der Plot des Filmes baut sich langsam auf und gipfelt zwischendrin in bizarren Erkenntnissen in sinnloser Kriegskunst, die von den Amerikanern betrieben wurde. Dies gipfelt darin, dass Charlie Wilson zwar zig Millionen US-Dollar für Waffen zur Verfügung gestellt bekommt, aber nicht eine Million für den Aufbau von Schulen.</p>
<h2>Die Schauspieler</h2>
<p>_Tom Hanks_ spielt gewohnt seriös aber mit einer leicht ironischen Note. Er findet immer die richtige Mimik für die jeweilige Situation und liefert damit eine gewohnt gute Leistung ab.</p>
<p>_Julia Roberts_ ist in ihrer Rolle eher unscheinbar, den eigentlich religiösen Touch den die Rolle wohl haben soll bringt sie aber nicht so rüber. Trotzdem brilliert sie in den Szenen in denen sie mit gewählten Worten und Gesten ihre männlichen Kollegen bezirzt.</p>
<p>_Philip Seymore Hoffman_ ist genial! Meiner Meinung nach ist die Oskarnominierung für die beste Nebenrolle absolut berechtigt. Seine leicht schnodderige und doch pointierte Art des Gust ist eine großartige Leistung. Allein hierfür lohnt es sich ins Kino zu gehen.</p>
<h2>Die Musik</h2>
<p>Die Musik gliedert sich gut in die 80er ein und der Score bietet eine gelungene Untermalung der jeweiligen Ereignisse. Trotzdem nichts zum ohne Film anhören.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ich fand den Film klasse. Nach zahlreichen sonderbaren Filmen, endlich mal wieder ein Sneakfilm der unterhalten konnte und zwar auf gutem anspruchsvollem Niveau. Ich empfehle den Film gern jedem weiter, der nicht grundsätzlich was gegen Politikfilme hat. Wem beispielsweise &#8220;Wag the Dog&#8221; gefiel, dem wird &#8220;Der Krieg des Charlie Wilson&#8221; sicherlich auch gefallen.</p>
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		<title>Doh!</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Apr 2006 21:44:00 +0000</pubDate>
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Es ist raus. Am Wochenende brachte FOX den Teaser für den Simpsons Kinofilm heraus. Oh my god!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/54695929@N00/2126370433"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2315/2126370433_89714d2125_m.jpg" border="0" alt="D" hspace="8" align="left" /></a></p>
<p>Es ist raus. Am Wochenende brachte <a href="http://www.foxmovies.com/">FOX</a> den<a href="http://www.apple.com/trailers/fox/thesimpsonsmovie/teaser/"> Teaser</a> für den <a href="http://www.thesimpsons.com/">Simpsons</a> Kinofilm heraus. Oh my god!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was, wenn sie es nochmal tut?</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Mar 2003 09:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>
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		<description><![CDATA[
So langsam beruhigt sich mein aufgewühltes Gemüt wieder und ich schaffe es meine unruhigen Gedanken zu ordnen. Oops, I Did It Again, ich habe gesündigt und mir eine Sneak angeschaut&#8230; und Oops, es war die liebe Britney mit ihrem tollen Film Not A Girl. Vielleicht ist meine Meinung zum Film schon an den ersten Zeilen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="intelliTXT" class="clearfix">
<p><a rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/37686087@N00/1554856717"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2293/1554856717_deb00bcb49_m.jpg" border="0" alt="Britney" hspace="8" align="left" /></a>So langsam beruhigt sich mein aufgewühltes Gemüt wieder und ich schaffe es meine unruhigen Gedanken zu ordnen. Oops, I Did It Again, ich habe gesündigt und mir eine Sneak angeschaut&#8230; und Oops, es war die liebe Britney mit ihrem tollen Film Not A Girl. Vielleicht ist meine Meinung zum Film schon an den ersten Zeilen, die ich hier schreibe, ersichtlich, aber genaueres folgt sofort. Der Bericht wird aber diesmal etwas kürzer ausfallen, denn ich möchte meine kostbare Zeit nicht zu sehr verschwenden, dies habe ich in den 94 Minuten ?Unterhaltungsfilm? schon genug getan.<span id="more-433"></span></p>
<h1>STORY</h1>
<div class="clearfix">
<p>Die Collegestudentin Lucy (Britney Spears, *kreisch*) ist eine wahre Musterschülerin, doch wie das mit den Strebern so ist, die haben nicht viel von der Welt. Um diesem Zustand zu einem flotten Ende zu verhelfen, wollen die 3 Freundinnen Lucy (immer noch Britney, *kreisch*), Kit (Zoe Saldana) und Mimi (Taryn Manning) in den Sommerferien zu einem Talentwettbewerb nach LA aufbrechen. Ihnen schließt sich der super süße Ben (Anson Mount) an. Die Fahrt verläuft ruhig doch es beginnt sich eine ?klitzekleine? Romanze zwischen Ben und Lucy anzubahnen. Leider geht dem Quintett dann das Geld aus und eine Autopanne tut ihr übriges, doch glücklicherweise kann Brit&#8230; äh Lucy ja singen und tut dies in diversen Bars und singt sich somit in das Herz von Ben. Not to be continued!</p></div>
<h1 class="clearfix">MEINUNG ZUR STORY</h1>
<p>Oops, ich habe das schlimme Wort Story geschrieben. Eigentlich ist es keine richtige Story, denn es fehlt die Handlung. Alles was man als solche interpretieren könnte sind die lange, lange Fahrt nach LA und die Liebschaft zwischen Ben und Lucy, aber eigentlich ist es einfach nur das ganz normale amerikanische Leben, welches von Tamra Davis, recht gut verfilmt wurde. Es fehlt der Story einfach nur an Höhepunkten, effektiv ist nur einer drin *fg* Oops, das war böse! Egal, die Story ist gut zum Einschlafen geeignet, aber für das Kino ungeeignet. Die Regisseurin hat da das Beste daraus gemacht.</p>
<h1>MEINUNG ZU DEN DARSTELLERN</h1>
</div>
<div class="clearfix">
<p>Oops, bin ich hier bei Kinderquatsch mit Michael?</p>
<p>Die ?Schauspieler? zeigen hier in dem Film wirklich ihr ganzes Können, aber dazu im Einzelnen mehr.</p></div>
<div class="clearfix">
<p>Britney Spears<br />
Die gute Britney (*krei&#8211; ich lass es) hüpft sehr zierlich und hautbetont durch die kalifornische Sommerlandschaft und zeigt einfach alles. Leider endet dieses Alles schon, kurz bevor es aus ihrem Mund kommt und das ist auch gut so. Ob sie singen kann oder nicht, dass steht hier nicht zur Debatte, Schauspielern kann sie jedenfalls nicht wirklich. Am ehesten würde ich sie mit einem Soapblümchen vergleichen, nur dass diese leider nicht so viel Geld von der Produktionsfirma bekommen. Sie spielt etwas zu unkonzentriert, das mag für die Rolle gut sein, aber man merkt ihr einfach fehlende Professionalität an und das sogar sehr. Schuster bleib bei deinen Leisten und Britney (*k&#8211;, ist ja schon gut) mach lieber den Mund auf und zu während Playback läuft und wippe dazu im Takt, das kannst du und die Sache mit dem Schauspielern solltest du dir nochmal ernsthaft überlegen.</p>
<p>Dan Aykroyd<br />
Nur ganz kurz, aber wenigstens ein Glanzlicht. Er hat es nicht verlernt, auch wenn er langsam in die Jahre kommt. Wenn er ins Bild tritt, blendet er die Teenys alle einfach aus. Schade, dass er auf seine alten Tage noch Rollen in solchen Filmen annehmen muss. Was ist aus Elwood Blues geworden?Anson Mount<br />
Er ist der einzige der Teenys, den man als ?Schauspieler? bezeichnen könnte. Er hat sogar schon in einigermaßen bekannten Filmen mitgespielt, auch wenn dies seine erste richtige Hauptrolle (so mit richtig viel sprechen und so) ist. Zu sehen war er aber z.B. in Risiko, der kam letztens mal im TV. Seine schauspielerische Leistung möchte ich mal mit ein wenig Skepsis, aber trotzdem nüchtern mit ?gut? bewerten. Er bringt auf jeden Fall seine Rolle gut rüber, was man bei Britney leider nicht anrechnen kann, denn Britney spielt eigentlich nur sich selbst.</p>
<h1>REGISSEUR</h1>
<div class="clearfix">
<p>Wie vorhin schon erwähnt, hat Tamra Davis diesen Film beaufsichtigt. Dies ist ihr auch eigentlich, angedenk des unglaublichen Potenzials der Story, welche übrigens von Shonda Rhimes, einem völligen Newby in der Szene, verbrochen wurde, und den unendlich begeisterungsfähigen Schauspielern gut gelungen. Einen Oscar für bester Film unter miesesten Bedingungen gibt es allerdings nicht, aber ich denke an den hat sie bestimmt auch nicht gedacht.</p></div>
<h1 class="clearfix">MUSIK</h1>
<p>Jepp, da steht doch tatsächlich Musik von Britney Spears im Abspann. Wenn wir es realistisch sehen, dann vernudelt Britney hier hauptsächlich ihre allgegenwärtigen Songs und zudem macht sie sich noch (hoffentlich) ungewollt über richtige Stars, wie Madonna, lustig indem sie ihre Songs nachsingt. Jedem das Seine, mein Musikgeschmack ist es definitiv nicht.</p>
<h1>FAZIT</h1>
</div>
<div class="clearfix">
<p>Britney hat gezeigt was in ihr steckt und tut dies hoffentlich nicht noch einmal. So könnte man den Film kurz resümieren, aber auch in der Langfassung kommt nicht sehr viel mehr positives heraus.Not A Girl ist nicht mehr und nicht weniger als ein etwas längeres Musikvideo, ohne richtige Story und mit wenig Schauspielerischer Leistung. Wenn man mehr von dem Film erwartet hätte, dann sollte man auf keinen Fall hinein gehen, wenn es einem aber reicht, dass man Britney (*kreisch*, ich musste mal wieder) auf einer überlebensgroßen Leinwand sieht, dann kann man den Film ruhig anschauen.</p>
<div class="clearfix">
<h1>UPDATE:</h1>
<p>And the winner of the <a href="http://razzies.com/asp/content/XcNewsPlus.asp?cmd=view&amp;articleid=115">golden raspberry</a> is&#8230;</div>
<p>Schlechteste Hauptdarstellerin:<br />
Britney Spears</p>
<p>Schlechtester &#8216;Original&#8217; Song:<br />
&#8220;I&#8217;m Not a Girl, Not Yet a Woman&#8221; Written by Max Martin, &#8220;Rami&#8221; &amp; Dido Armstrong</p></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Battle against the Free World</title>
		<link>http://www.bastian.name/2003/01/battle-against-the-free-world.html</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jan 2003 10:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[
Yo folks, back in da hood i&#8217;m tellin u from that big fat movie from that white ass Eminem.
Gut, jetzt aber in Deutsch weiter&#8230;
Ich war gerade im Kino im Leinwanddebüt von Eminem und bin hellauf begeistert, warum, weshalb und wieso erzähl ich euch sofort.

 Story – aus der Gosse, komm ich her 
Die Story könnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/19475848@N00/2513544595"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3053/2513544595_a40f05f391_m.jpg" border="0" alt="feminem" hspace="8" align="left" /></a></p>
<p>Yo folks, back in da hood i&#8217;m tellin u from that big fat movie from that white ass Eminem.</p>
<p>Gut, jetzt aber in Deutsch weiter&#8230;</p>
<p>Ich war gerade im Kino im Leinwanddebüt von Eminem und bin hellauf begeistert, warum, weshalb und wieso erzähl ich euch sofort.</p>
<p><span id="more-440"></span><br />
<em> Story – aus der Gosse, komm ich her </em><br />
Die Story könnte nicht passender auf Eminem von Scott Silver zugeschnitten worden sein. Weißer Junge aus Detroit, total verarmt, verliert einen Job nach dem anderen gibt aber nicht auf. Nachdem er seine Freundin verlassen hat, zieht er wieder zu seiner Mutter in den Wohnwagen, arbeitet im Presswerk und zieht mit seiner Clique durch die Schwarze Seite jenseits der „8 Mile“ (Straße die das Viertel der Ärmeren von dem der Reicheren trennt).</p>
<p>Sein Kumpel Future (Mekhi Phifer) will ihn unbedingt dazu bringen, dass er an den wöchentlichen Battles (dazu komm ich gleich noch) im Shelter (ner Kellerdisco) mitmacht, aber Rabbit (Eminem / Marshall Mathers), wie ihn seine Freunde und auch Feinde nennen, will nicht so recht und verpatzt auch gleich den ersten Gig und muss sich fortan als Looser von den Free World-(eine Gruppe von Neureichen Rappern)-Anhängern rumschubsen lassen.</p>
<p>Doch Rabbit hört auf einen seiner Kumpel, der ihm einen Plattenvertrag besorgen will und lässt sich auch ein bisschen bequatschen und sich sogar die neue Freundin Alex ausspannen. Nachdem er sich nichts mehr gefallen lassen will taucht er wieder im Shelters auf&#8230;<br />
<em> Battles – die Kunst mit Worten den anderen fertig zu machen </em><br />
Battles sind eigentlich das, was unsere Eltern uns immer vorbeten, wie man Gewalt entgeht &#8211; mit Worten. Die Rapper haben sich dies auf die Fahnen geschrieben<script type="text/javascript">
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<p>}
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	</script> und machen sich absolut hart mit Worten nieder, dabei kommt es entweder vor Publikum darauf an den anderen richtig mies zu machen oder, im eigentlich Sinn der Sache, den anderen mundtot zu machen, ihm im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache zu rauben. Hierbei sind sämtliche verbalen Angriffe erlaubt, aber eine quasi Bedingung ist es, dass sich die eigenen Sätze zumindest ein bisschen reimen. Schafft man es nicht seinen Kram in Reime zu fassen, dann wird man oft ausgebuht.</p>
<p>Es gibt bei Battles welche wettkampfartig ablaufen, aber auch, in Szenen im Film zu sehen, in „Freier Wildbahn“ sind sie mancherorts zu hören. Es gibt sogar Studiobattles, bei denen der „Kampf“ der beiden Kontrahenten die ganze Zeit aufgezeichnet wird und für die Nachwelt erhalten bleibt.</p>
<p>Im Film ist das ganze drumherum auch sehr gut umgesetzt, auch wenn die Sprüche teilweise etwas entschärft schienen, da hab ich wirklich schon wesentlich schlimmere Sachen gehört. Im Film fand ich es zum einen sehr gut, dass die Texte im englischen Original zu hören waren und man Untertitel eingesetzt hat, aber die Untertitel haben mir teilweise ganz und gar nicht gefallen, denn die waren ersten nochmals entschärft und zweitens inhaltlich falsch übersetzt. Nicht so toll fand ich, dass außer den Battles auch noch die ganzen Dialoge während und zwischen der Battles im O-Ton waren und sogar teilweise nicht untertitelt, dass dürfte für manche dann ein kleines Sprachproblem geben.<br />
<em> Schauspieler – glance &#8216;n&#8217; glory </em><br />
Eminem selbst las Rabbit war einfach Top, da kann ich echt an keiner Stelle ansetzen und sagen „mmh, da hätte man aber“ oder „das kam jetzt nicht so überzeugend rüber“. Einfach eine rundum perfekte Leistung, man konnte sich richtig in den armen Rabbit hinein versetzen wie ihn seine Probleme plagen und er es diesen Typen mal so richtig zeigen will.</p>
<p>Die zweite Hauptrolle, Kim Baisinger als Jimmy Rabbits Mutter Stephanie, war recht solide gespielt, verblasste aber in den emotionellen Parts der Rolle zusehends. Sie spielte einfach nicht überzeugend genug gegen Eminem an&#8230;</p>
<p>Mekhi Phifer spielte Rabbits Kumpel Future und ist eine Seele von Mensch, der sich wirklich und vor allem ehrlich um seinen Kumpel kümmert. Mekhi spielt diese Rolle mit einen sehr ausdrucksstarken Gemütlichkeit und ist zusammen mit Eminem wirklich ein klasse Team.</p>
<p>Evan Jones bzw. sein Charakter Cheddar Bob ist der weiße der Clique und ein absoluter Nervling, denn er haut ständig beschissene Kommentare dazwischen und spielt den absoluten Trottel, den man aber als Zuschauer irgendwie überhaupt nicht bemitleiden kann. Evan spielt seine Rolle entweder total überzeugend und hätte dafür einen Oscar verdient, oder er ist so schlecht dass es schon wieder gut ist. Ich denke eher Letzteres.</p>
<p>Die weiteren Schauspieler oder besser Darsteller verblassen eigentlich im Nebel der Bedeutungslosigkeit.<br />
<em> Musik – Grandioser Mix zwischen Hip-Hop und Score </em><br />
Die meiste Musik und der komplette Score des Filmes kommen direkt von Eminem und sind einfach großartig und das sage ich nicht weil ich irgendein Fan von Eminem bin oder so, bin ich eigentlich eher gar nicht. Zur Unterstützung von E. Sind noch Dr. der, Jay-Z, Nas, Rakim, Kid Rock und Xzibit angetreten, welche mit rockigen Klängen die teilweise derb melancholische Stimmung voran treiben.</p>
<p>Wirklich meine Hochachtung vor der musikalischen Ausgestaltung der Szenen in welchen sanfte Klaviermusik mit Gitarrenriffs und dumpfen Schlagzeugrhythmen vermischt wurden. -&gt; Soundtrack holen!<br />
<em> Gesamtüberblick </em><br />
Der Regisseur Curtis Hanson hat uns ja eigentlich bisher kaum mit eindrucksvollen Werken überzeugen können, obwohl L.A. Confidential und The Wonderboys doch recht anspruchsvolle Regiestückchen waren und auch manchem von euch, vom Namen her zumindest, etwas sagen sollten. Mit 8 Mile hat er meiner Meinung nach seiner Karriere wieder einen gehörigen Boost verpasst, denn der Film ist einfach nur genial und im Gesamtkonzept einfach stimmig.</p>
<p>Es gibt zwar ein paar Kleinigkeiten die ich, wie eigentlich überall, zu bemängeln habe, aber die sind kaum der Rede wert. Der Film endet ein wenig zu knapp und leitet quasi direkt in das Leben von Eminem ein von welchem man evtl. ja in einem nächsten Film mehr zu sehen bekommt. Auch dass der Film ab 12 in Deutschland freigegeben ist kann ich absolut nicht gutheißen, denn neben ein paar doch recht eindeutigen Sexszenen ist die Sprache zwar in der deutschen Version etwas entschärft, aber es soll ja 12jährige geben die englisch können&#8230;<br />
<em> Fazit </em><br />
Wenn ihr Zeit habt, geht in den Film denn auch Leute die HipHop und Rap etwas genervt gegenüber stehen, werden am Film ihre wahre Freude haben. Wer aber HipHop oder gleich die Person Eminem auf den Tod nicht ausstehen kann, der sollte dem Kino besser fern bleiben, denn das lohnt sich dann nicht wirklich.</p>
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		<title>Fast ein Krimi</title>
		<link>http://www.bastian.name/2002/11/fast-ein-krimi.html</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Nov 2002 10:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht man, wenn einen die Highschool nicht fordert, einem ständig langweilig ist und man sowieso gerade nichts besseres zu tun hat? Richtig, man bringt jemanden um! Damit man aber nicht geschnappt wird, baut man sich mit seiner überschüssigen geistigen Energie den perfekten Plan, wie perfekt wird sich noch heraus stellen&#8230;
 Story 
Richard (Ryan Gosling) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-450" title="Mord nach Plan / Murder by Numbers" src="http://www.bastian.name/wp-content/uploads/2009/05/mordnachplan-207x300.jpg" alt="Mord nach Plan / Murder by Numbers" width="207" height="300" />Was macht man, wenn einen die Highschool nicht fordert, einem ständig langweilig ist und man sowieso gerade nichts besseres zu tun hat? Richtig, man bringt jemanden um! Damit man aber nicht geschnappt wird, baut man sich mit seiner überschüssigen geistigen Energie den perfekten Plan, wie perfekt wird sich noch heraus stellen&#8230;<span id="more-449"></span></p>
<h1><em> Story </em></h1>
<p>Richard (Ryan Gosling) ist nicht nur der Mädchenschwarm der Schule sondern, im Gegensatz zu seinen landläufigen Pendants, auch noch richtig intelligent. Justin (Michael Pitt) ist nicht nur intelligent, sondern wie sonst auch der übliche Looser. Eigentlich sollten die beiden nichts gemeinsam haben, aber genau das ist der Plan. Die beiden sind seit langer Zeit durch ihren Intellekt verbunden dabei einen perfekten Mord zu planen, einen bei dem die Indizienkette genau zu einem Mörder führt, nur halt nicht zu ihnen. Eigentlich wollten sie den Mord ja nur planen, aber Richard bedrängt Justin zusehends und so kommt es zur Ausführung ihres Planes. Detective Cassie Mayweather (Sandra Bullock) wird auf den Fall angesetzt und während ihr Partner Sam (Ben Chaplin) schnell den Indizien glaubt, wittert sie mehr und traut den beiden nicht ganz.</p>
<h1><em> Meinung zur Story </em></h1>
<p>So kurz, unkompliziert und genial hätte man die Story bleiben lassen können. Es wäre einer der genialsten Krimis der letzten <a class="lalink" href="http://www.ciao.de/DVD_624455_2-ab_16_jahren">Jahre</a> geworden, doch nein, Tony Gayton, der Schreiberling, dachte sich, dass man da doch bestimmt noch mindestens eine Nebenhandlung hinein packen könnte und ein dunkles Geheimnis und solcherlei Krams. Toll gemacht. Dank seines genialen Einfalles, erleben wir also nun ein Wechselspiel zwischen dem Mordfall und der „düsteren“ Vergangenheit von Cassiem, welche aber wirklich völlig überflüssig ist. Nunja, dies erstmal allgemein zur Gesamtstory des Filmes, ich will mich mal nicht weiter ärgern und euch meine Meinung zu der Hauptstory kundtun.</p>
<p>Der Film beginnt schonmal total unlogisch mit dem, wie sich ganz zum Schluss herausstellt, Ende des Filmes und fängt wechselt dann in mehreren Erzähl- und Zeitebenen immer mal zwischen Aufklärung des Mordes, Planung des Mordes, Ausführung des Mordes und der Leidensgeschichte von Cassie hin und her. Ansich ist das wirklich nicht schlecht gemacht, es ist zwar kein klassischer Mitratekrimi, aber doch bleibt ein gewisser Teil der Spannung bis zum Schluss erhalten, da die Ausschnitte die man von der Ausführung des Mordes sieht immer nur das darstellen, was die Ermittlungen oder die Gedankengänge der Ermittler gerade ergeben.</p>
<h1><em> Meinung zur Umsetzung </em></h1>
<p>Der französische Regisseur und Produzent Barbet Schroeder, hat wirklich versucht das Drehbuch gut umzusetzen und wurde dabei garantiert sehr dem Druck des Warner Bros Studios ausgesetzt, schließlich ist es sein erster Hollywoodfilm. Die Umsetzung ist dann im Endeffekt ein wirklich typischer Hollywoodfilm, der aber irgendwie einen Touch des europäischen Kinos abbekommen hat. Sämtliche Klischees (Frau hat Probleme und spricht nicht drüber, genialer Plan geht wegen Mädchen in die Brüche, &#8230;) die man so oder in ähnlicher Form schon in diversen anderen Hollywoodproduktionen vorgesetzt bekam wurden mal schnell am Rand mit bedient, aber man merkt deutlich, dass der Regisseur diese Klischees nur am Rande bedienen will und sich eigentlich viel lieber auf die Hauptgeschichte stützen möchte und diese zur Perfektion treiben. Und so ist das Ergebnis dann ein genialer <a class="lalink" href="http://www.ciao.de/DVD_624455_2-thriller_und_krimi">Krimi</a>, in den zusätzlich noch zwei Liebesgeschichten und eine schlimme Kindheit hineingebastelt wurden. Ich könnte mir gut Vorstellen, dass ein wahrscheinlich nicht existierender Directors Cut eine halbe Stunde kürzer und um ein wesentliches besser wäre.</p>
<h1><em> Meinung zu den Schauspielern </em></h1>
<p>Ich kann ihn bald nicht mehr sehen, diesen Sandra Bullock Blick. Dieses leicht kindlich verstörte Lächeln, dass einem so vollkommen natürlich vorkommt, dass es einem Angst und Bange wird. Das Problem ist nur, dass ich keinen Film mit Sandra Bullock kenne in dem dieser Standardgesichtsausdruck jemals wirklich gepasst hätte. Ansonsten finde ich die gute Sandra eigentlich sehr gut, was ihre schauspielerischen Fähigkeiten angeht zumindest. Sie nimmt fast immer irgendwelche komplizierten Rollen an und wenn ihr gerade keine angeboten werden, dann führt sie eben selbst Regie&#8230; In Mord nach Plan hat sie dieses in ihr verborgene „Talent“ zum Glück nicht erprobt und sich auf die Schauspielerei beschränkt, was ihr durchaus gut gelungen ist. Ihre Rolle, der leicht Beziehungs- und Harmoniefeindlichen, weil in der Kindheit schweren Schock erlitten habenden, Polizistin spielt sie sehr überzeugend auch wenn sie gegen Ende des Filmes irgendwie ein bisschen zwischen irgendwelchen Rollen hin und her springt. Ich kann mir den Schluss nicht so richtig erklären, also ihre Darstellung gegen Ende des Filmes, denn hier ist sie, ohne dass der Charakter eigentlich eine wirkliche Wendung durchgemacht hat, von einer Szene zur nächsten total anders. Vielleicht ist das so gewollt, aber ich finde dann hätte diese Wende in der Darstellung schon wesentlich früher im Film kommen müssen, wo die eigentlich Wende für den Charakter sich ereignet.</p>
<p>Über Ben Chaplin muss man eigentlich nichts <a class="lalink" href="http://www.ciao.de/DVD_624455_2-mythen_und_sagen">sagen</a>, er ist und bleibt für mich ein absoluter Laiendarsteller, auch wenn diverse Zeitschriften und Filmverleihe ihn des öfteren schon gelobt haben. Seine bekannteste Rolle dürfte vielleicht die Rolle des Soldaten Jack in Der Schmale Grad gewesen sein, aber wenn man sich diese Darstellung dort anschaut und mit der von James Caviezel im gleichen Film vergleicht, sieht man gehörige Unterschiede. Auch in Mord nach Plan spielt Ben absolut steif und nüchtern seine Rolle, wie ein Werksarbeiter. Das ist für mich keine schauspielerische Leistung, da kann ich auch einen Soap Darsteller nehmen.</p>
<p>Michael Pitt ist für mich so eine art Schmalzfreier Leonardo DiCaprio, denn er sieht ihm nicht nur ein bisschen ähnlich, sondern könnte auch ähnliche Rollen spielen, nur eben wesentlich natürlicher und nicht so eklig gekünstelt wie die Schmalzlocke aus Capri das tut. Er spielt seine Rolle des Justin wirklich mit einer eisernen Kraft und geht dabei völlig in der Rolle auf, ohne gekünstelt zu wirken oder unglaubwürdig. Ähnliches kann man von Ryan Gosling behaupten, wobei zu seinem Charakter im Film ein bisschen das Gekünstelte gehört und er dies auch sehr realistisch darstellt.</p>
<h1><em> Gesamtmeinung zum Film </em></h1>
<p>Hier sehen wir mal wieder ein Beispiel dafür was wir den lieben tollen Hollywoodstudios, bzw. den großen Produktionsfirmen alles so verdanken. Absolut geniale Scripte werden mit den üblichen Hollywoodmerkmalen versehen, so dass der Film auch vom Massenpublikum verstanden wird und sich ja nicht als genialer Film, aber Kassenflop entpuppt, wie leider jüngst bei so genialen Filmen wie Memento und K-PAX geschehen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles hat ein Ende nur dieser Film hat 2</title>
		<link>http://www.bastian.name/2002/10/alles-hat-ein-ende-nur-dieser-film-hat-2.html</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Oct 2002 10:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Überschrift klingt zwar etwas eigenartig, denn wie kann ein normaler Film 2 verschiedene Enden haben, aber K-Pax schafft es ein Ende zu erschaffen, welches 2 Interpretationen (evtl. auch mehr) offen lässt, so dass eigentlich für jeden etwas dabei ist.
 Story 
Am Bahnhof von Manhatten (NY) taucht ein Mann namens Prot, gesprochen wie das englische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/21337516@N04/2070704897"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2077/2070704897_92366a605a_m.jpg" border="0" alt="kpax" hspace="8" align="left" /></a>Die Überschrift klingt zwar etwas eigenartig, denn wie kann ein normaler Film 2 verschiedene Enden haben, aber K-Pax schafft es ein Ende zu erschaffen, welches 2 Interpretationen (evtl. auch mehr) offen lässt, so dass eigentlich für jeden etwas dabei ist.<span id="more-452"></span></p>
<h1><em> Story </em></h1>
<p>Am Bahnhof von Manhatten (NY) taucht ein Mann namens Prot, gesprochen wie das englische goat, (Kevin Spacey) auf, der sich ziemlich merkwürdig benimmt und irgendwie ein bisschen unzurechnungsfähig wirkt. Da es trotz aller Voruteile nicht zu den gewöhnlichen Eigenschaften von NewYorkern gehört, die Sonnenbrille auch in geschlossenen Räumen zu tragen und diese nicht absetzen zu wollen, wird er erst einmal eingeliefert.</p>
<p>Der „behandelnde“ Arzt Mark Powell (Jeff Bridges) unterhält sich mit Prot und erfährt, dass Prot ein Außerirdischer vom Planeten K-Pax ist. Nach anfänglicher Verwirrtheit, beginnt Mark die Geschichte von Prot zu glauben, allein schon, weil dieser über Wissen aus der Astrophysik verfügt, welches eigentlich kein Erdenbürger kennen kann. Als Prot dann ankündigt am 27. Juli wieder nach Hause zu gehen, schaltet Mark und glaubt dass in der Vergangen heit von Prot an diesem Datum etwas passiert ist, was ihn „zu einem Ausserirdischen“ machte, im geistigen Sinne. Mark stellt Nachforschungen an und erfährt von Prot unter Hypnose seltsame Dinge, die ihn der Lösung näher bringen. Doch irgendwas stimmt immer noch nicht, denn Prot reagiert ganz gelassen auf die Ermittlungen von Mark und scheint sich seiner Sache sicher zu sein.</p>
<p>Neben dem Haupthandlungsfaden spielen noch die kleinen Charaktere in der Heilanstalt, in der Prot wohnt, eine interessante Rolle. Hier findet man die unterschiedlichsten Charaktere und sie alle sind oder werden Freunde von Prot, weil Prot sie versteht und ihnen sogar hilft sich selbst zu heilen.</p>
<h1><em> Meinung zur Story </em></h1>
<p>Gene Brewer, der Autor der Geschichte, welche hier von Iain Softley verfilmt wurde, hat mit dem Buch K-PAX einen Dreiteiler eingeleitet, der leider momentan nur in englischer Sprache als Buch verfügbar ist. Ich habe mir auf jeden Fall mal die Bücher bestellt, mal schauen wie Teil 2 und 3 der Geschichte um Prot verlaufen.</p>
<p>Der<script type="text/javascript"><!--
//&lt;![CDATA[</p>
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	//]]&gt;</p>
<p>// --></script> Film überzeugt einfach mit absoluter Schlüssigkeit der Dialoge, es ist eine Art Versteckspiel zwischen Mark und Prot, in dem Prot hin und wieder ein paar Hinweise gibt, ob nun bewusst oder unbewusst ist dabei eigentlich unerheblich, denn der Charakter des Spieles zwischen den beiden ist klar. Prot ist der Überlegene, ahnt jede Reaktion im Vorraus und versteht es durch kurze Äußerungen andere in absolute Ratlosigkeit zu versetzen.</p>
<p>Das genialste ist der Bogen den die Geschichte verläuft. Während man als Zuschauer anfangs annimmt, dass es sich um einen SF-Film handelt, bekommt man später daran arge bedenken und meint es könnte sich eher um eine Komödie handeln. Wiederum weiter in der Story spitzt sich das ganze als Drama oder Thriller zu und stürzt einen dann in Abstruse Vermischungen aus Thriller, Krimi, Drama, Komödie und SF-Film und schickt einen dann zum Schluss des Film in einen tiefen Sessel der Faszination und Ratlosigkeit.</p>
<p>Inhaltsmäßig ist der Film aber noch wesentlich anspruchsvoller, denn zum einen hinterfragt er die Möglichkeit vom Leben auf anderen Planeten, die Möglichkeit des Reisens mit Überlichtgeschwindigkeit (sehr schöne Szene in der Prot Einsteins These analysiert) und zum Anderen philosophiert der Film über Selbstheilung über psychische Erkrankungen und die Unfehlbarkeit von Ärzten. Wenn man es von dieser Seite her sieht ist der Film sowas von komplex, dass es eigentlich gar nicht in die 120 Minuten hinein passt.</p>
<p>Eines ist auf jeden Fall sicher, der Film ist genial und wird definitiv in meiner DVD Sammlung landen.</p>
<h1><em> Die Sc</em><em>hauspieler </em></h1>
<p><span id="nointelliTXT"><em>- Kevin Spacey (Prot) -</em><br />
Kevin Spaceys <span class="lalink">Filme</span> sind eigentlich immer sehenswert, er ist für mich DER Schauspieler der 90er und auch darüber hinaus und auch in diesem Film zeigt er sich wieder von seiner besten Seite. Was er in K-Pax leistet kann man gar nicht mit einfachen Worten umschreiben, denn den Character des Prot bringt er sowas von überzeugend herüber, man nimmt ihm jede Nuance sofort ab. Er IST der Außerirdische Prot, der auf der Erde ist um einen schönen Reisebericht zu schreiben. Göttlich ist die Szene in der er mit einem sehr interessierten und dankbaren Gesicht eine Banane mit samt Schale ißt, Cinema sagte er, dass es gar nicht so schlimm war, er aber trotzdem froh gewesen ist, dass die Szene nicht zu oft gedreht werden musste und er froh sei, dass es keine Ananas war.</span></p>
<p>Auch einzigartig ist Spaceys schauspielerisches Talent, sich wirklich vollständig in einen Charakter zu verwandeln, sich einen für diesen typischen Gang zuzulegen, die Sprechart anzupassen und auch so zu denken und gerade diese Eigenschaft macht ihn für diese Rolle wie geschaffen und ich hoffe mal, dass er dafür auch ein bisschen ausgezeichnet wird.<br />
<em>- Jeff Bridges (Dr. Mark Powell) -</em><br />
Von Jeff Bridges habe ich eigentlich auch hauptsächlich gute Filme in Erinnerung, obwohl er kein so typischer Charakterdarsteller ist wie Spacey. Bridges spielte beispielsweise in Big Lebowski den Dude oder den Michael Faraday in Arlington Road, beides geniale Filme.</p>
<p>In K-PAX spielt Bridges den etwas verwirrten, familientechnisch etwas überforderten Dr. Powell und irgendwie scheint er an der Seite von Spacey völlig zu verblassen. Eigentlich ist er im Film nur Gesprächspartner von Spacey, geht neben ihm völlig unter. So geht es aber sehr vielen Schauspielern neben Spacey, man kann es Bridges also nicht als Vorwurf machen. Er bringt seinen Charakter wirklich gut herüber und sorgt doch für den ein oder anderen Schmunzler, vor allem bei seiner Unfähigkeit in Familiendingen.</p>
<h1><em> Meinung Film </em></h1>
<p>Nun hab ich mich ja schon ein wenig über die Story und die Schauspieler ausgelassen, aber ich möchte trotzdem noch über etwas weiteres schreiben. Die Gesamtheit des Filmes ist ein harmonisches Spiel aus Phantasie, Licht und Wissenschaft. Es wird sehr stark mit Lichteffekten gearbeitet und, um die Atmosphäre mancher Szenen zu verstärken, auch mit Farbfiltern. Der Film der dabei geschaffen wurde ist nicht nur ein filmisches Kunstwerk, sondern stellt auch viele Fragen, die man sich beim Verlassen des Kinos immer wieder vor Augen hält. Gibt es Leben auf anderen Planeten? Was hält die Wissenschaft vor uns zurück? Gibt es dafür einen Oscar? Und die vielleicht wichtigste Frage: Wer ist Prot? Dies lässt der Film nämlich recht offen, gibt nur eindeutige Lösungsvorschläge, deren Interpretation aber wiederum je nach Ideologie jedem selbst überlassen bleibt.<br />
<em> Meinung im Vergleich mit dem Buch </em><br />
Nun hab ich mir auch das dem Film zugrunde liegende Buch durchgelesen und muss einfach auch dazu noch einen Kommentar abgeben.</p>
<p>Im Buch K-PAX, welches bisher nur in Englisch erschienen ist, wird die Geschichte von Prot anhand der Sitzungsprotokolle vom Dr. erzählt. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass man hier ganz klar zwischen Gedanken des Professors und wirklich geschehendem unterscheiden kann, was im Film bisweilen schwer fällt.</p>
<p>Ein weiterer Unterschied der zwischen Film und Buch besteht ist die Komplexität. Das Buch geht, im Gegensatz zum Film, wesentlich detailierter auf medizinische Begriffe ein, was wie ich finde ein absoluter Mangel des Filmes ist. Auch wird die Hypnose viel intensiver benutzt und auch realistischer dargestellt, als es im Film der Fall ist. Des weiteren findet man im Buch weitere wichtige Charaktere, wie beispielsweise eine Reporterin, die die eigentlichen Recherchen über Prots wahre Identität macht, das fand ich im Film nämlich recht unglaubwürdig, dass der Doktor selbst durch das Land reist. Der vielleicht größte Unterschied zwischen Film und Buch ist der, dass im Buch das Ende keineswegs offen bleibt, sondern ganz klar im letzten Kapitel die Geschichte von Prot/Robert erklärt wird und auch psychologisch bewiesen.</p>
<p>Nach dem Lesen des Buches, zu welchem es im übrigen auch noch 2 weitere Teile gibt, bin ich vom Film eigentlich eher enttäuscht. Der Film lässt viele Möglichkeiten aus, die das Buch geboten hätte. Doch ich denke, dass Gene Brewer, der ausführender Produzent des Filmes war, das genau so gewollt hat. Er wollte etwas anderes, keine dieser unsäglichen Buchverfilmungen, sondern etwas eigenes, das allerdings auf dem Buch basiert. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist ihm das vollkommen gelungen, auch wenn ich denke, dass die anderen Bücher wohl nach dem Flop an den Kinokassen nicht verfilmt werden.<br />
Was bleibt ist der Eindruck eines genialen Filmes, der nicht so flach wie mancher Hollywoodschmalz ist, aber trotzdem zu amüsieren weiss. Meine Empfehlung an alle Cineasten, an Fans von Kevin Spacey Filmen und an Leute die gern nach dem Film noch zusammensitzen und sich gegenseiten den Film erklären&#8230;</p>
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		<title>Die Macht des Schweigens</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jul 2002 10:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[
Frau verliebt sich in Gefängniswärter und Exekutierer ihres Mannes. Das ist kurz gesagt die Story, die euch bei diesem Film erwartet. Klingt nicht sonderlich aufregend? &#8211; So klar kann man das aber gar nicht sehen, denn der Film lebt hauptsächlich von den Mimiken und Gestiken der Schauspieler, die Story ist eher nebensächlich.
Naja, sooo nebensächlich ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-457" title="monstersball" src="http://www.bastian.name/wp-content/uploads/2009/05/monstersball-210x300.jpg" alt="monstersball" width="210" height="300" /></p>
<p>Frau verliebt sich in Gefängniswärter und Exekutierer ihres Mannes. Das ist kurz gesagt die Story, die euch bei diesem Film erwartet. Klingt nicht sonderlich aufregend? &#8211; So klar kann man das aber gar nicht sehen, denn der Film lebt hauptsächlich von den Mimiken und Gestiken der Schauspieler, die Story ist eher nebensächlich.</p>
<p>Naja, sooo nebensächlich ist die Story natürlich nicht, aber sie gibt eigentlich nur ein klareres Bild über die Charaktere ab. Durch sie wird gezeigt, wie ähnlich sich Hank Grotowski (Billy Bob thornton) und Leticia Lawrence (Halle Berry) sind. Beide haben ihren Partner verloren, beide haben ihren Sohn verloren und beide sind schrecklich einsam und finden in einer wirklich sehr erotischen (FSK16???) Szene zusammen.<span id="more-456"></span></p>
<h1><em> Story </em></h1>
<p>Hank und sein Sohn Sunny sind Strafvollzugsbeamte und sind zuständig für die Exekutierung von Lawrence Musgrove. Dessen Frau Leticia lebt mit ihrem fresssüchtigen und stark übergewichtigen Sohn in einer kleinen Wohnung. Sunny gerät mit seinem Vater in einen Streit und beendet diesen indem er sich selbst erschießt. Der Sohn von Leticia kommt in einer Nacht bei einem Verkehrsunfall ums Leben und Hank hilft ihr dann etwas über den Schmerz hinweg. Es beginnt eine Affäre in der immer das dunkle Geheimnis steht, dass Hank ja Laticias Mann getötet hat. Ob das ein gutes Ende nehmen kann müsst ihr euch im Herbst dann selbst anschauen, wenn der Film in Deutschland in die Kinos kommt.</p>
<h1><em> Die Charaktere </em></h1>
<p>Billy Bob Thornton spielt den Hank im Film, einen Mann mittleren Alters, der vom Schrecken seines Berufs eingeholt wird. Er lebt mit seinem Vater zusammen und dieser bestimmt sein Leben, doch er versucht dieser Macht zu entfliehen, indem er schon sehr früh das Haus verlässt und viel Zeit auf Arbeit verbringt. B.B. Thornton spielt diesen Menschen mit einer hervorragenden Trockenheit, wenig Gefühlsregungen, doch die die er zeigt wirken echt. Man glaubt ihm den Charakter sofort und fühlt mit ihm.</p>
<p>Heath Ledger Fans sollten nicht zu viel von diesem Film erwarten, Sunny spielt nur im ersten viertel des Filmes eine Rolle. Er sieht ziemlich herunter gekommen aus und macht im ganzen überhaupt nicht den Eindruck eines Sunnyboys, wie ihn sein Vater nennt.</p>
<p>Halle Berry ist die Schauspielerin des Films!!! Sie spielt die Witwe von Lawrence Musgrove, Leticia, und lebt zusammen mit ihrem Sohn in einer Wohnung, die demnächst gepfändet wird, wenn sie nicht bezahlen kann. Als dann auch noch ihr Sohn nicht mehr bei ihr ist, weint sie sich an der Brust von Hank aus. Halle Berry spielt einfach nur perfekt und hat den Oskar für die Beste weibliche Hauptrolle wirklich verdient. Nie habe ich eine solche Emotionsgewalt in einem Film gesehen und Halle bringt jeden noch so gewagten Wechsel der Gefühle wahnsinnig realistisch auf die Leinwand. Ihr Charakter ist wirklich einwandfrei gespielt!</p>
<p>Sozusagen in einer Nebenrolle ist Sean Combs, den meisten als Puff Daddy oder Puffy oder wie auch immer bekannt, als Lawrence Musgrove. Seine Rolle ist nicht anspruchsvoll und er hat kaum Dialoge, daher kann ich nicht viel über seine Leistung als Schauspieler sagen und eine Meinung zu seiner Leistung als &#8220;Sänger&#8221; will ich nicht von mir geben und die würde hier auch nicht her gehören.</p>
<h1><em> Regisseur </em></h1>
<p>Bei einem solchen Film ist der Regisseur meist einer der Hauptverantwortlichen, da die Produzenten oft nur auf das Geld schauen und in diesem Fall wohl auch einfach nur das Geld gegeben haben und an sonsten Marc Forster freie Hand gaben. Marc ist vorher noch nicht sonderlich in der Filmwelt aufgefallen, sein Erstling &#8220;Loungers&#8221; und sein erster einigermaßen erfolgreicher Film &#8220;Everything Put Together&#8221; dürften kaum jemanden bekannt sein.</p>
<p>In Monster&#8217;s Ball zeigt er hingegen, wie elegant er Bilder, Dialoge und Musik kombinieren kann und dies alles gemeinsam auf den Betrachter fließen lässt, ohne dass dieser sich dessen wirklich bewußt wird. Bei der Entwicklung der Charaktere lässt er sich endlose Zeit, doch nie wird einem beim Zuschauen langweilig wird. Er schafft es einen Film gänzlich ohne Effekte oder Musikalischem Trara zu schaffen, der über einen natürlichen Spannungsbogen hinaus mit Wende und Enttäuschungen den Zuschauer in nahezu melancholische Stimmung versetzt.</p>
<h1><em> Musik </em></h1>
<p>Hierrüber lässt sich bei diesem Film recht wenig sagen, denn die Musik wirkt nur sehr spärlich begleitend auf die Bilder, untermalt nur teilweise die Harmonie oder Disharmonie der Szene. Geschrieben wurde der Score, also die Begleitmusik, von Asche and Spencer, einem Trio, welches vorher noch in keiner mir bekannten Weise in Erscheinung getreten ist.</p>
<h1><em> Meinung </em></h1>
<p>Wer in den Film geht um unterhalten zu werden, der wird garantiert enttäuscht. Es ist ein Film zum Nachdenken, zum mitreißen lassen, zum Nachdenken zum darüber sprechen. Auf jeden Fall muss man den Film eine Weile auf sich wirken lassen, um seine ganze Kraft zu begreifen.</p>
<p>Den Film in eine Gattung einzuordnen fällt mir relativ schwer, genauso wie eine bestimmte Empfehlung auszusprechen. Am ehesten ist der Film ein Drama, ein wenig ein Liebesfilm, keinesfalls eine Komödie oder Actionfilm. Es fließt kaum Blut, Szenen der Gewalt werden zwar dargestellt, aber nicht übertrieben. Einzig die eine Sexszene dürften manche als etwas zu gewagt befinden, aber vielleicht wird die ja auch noch für Deutschland etwas gekürzt.</p>
<p>Empfehlung für alle über 16, die gern <span class="lalink">Filme</span> schauen, die zum Nachdenken anregen.</p>
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		<title>Seichte Unterhaltung mit Effektemassaker</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2002 09:42:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[0:01 Uhr, ich sitze im Kino, gut ausgeruht und warte entspannt auf den Beginn der Episode 2, dem nunmehr eigentlich 5. Teil der Star Wars Sage.
2:45 Uhr ich sitze immer noch im Kino, leicht schläfrig und wütend über den eben gesehenen Film.
Die Handlung
Königin Amidalas Amtszeit ist abgelaufen und sie hat nun einen Senatsposten, in Ausübung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="external nofollow" href="http://www.flickr.com/photos/66878945@N00/14509207"><img src="http://farm1.static.flickr.com/13/14509207_17a09c83ff_m.jpg" border="0" alt="Imperial Stormtrooper" hspace="8" align="left" /></a>0:01 Uhr, ich sitze im Kino, gut ausgeruht und warte entspannt auf den Beginn der Episode 2, dem nunmehr eigentlich 5. Teil der Star Wars Sage.<br />
2:45 Uhr ich sitze immer noch im Kino, leicht schläfrig und wütend über den eben gesehenen Film.</p>
<h1>Die Handlung</h1>
<p>Königin Amidalas Amtszeit ist abgelaufen und sie hat nun einen Senatsposten, in Ausübung dessen sie beinahe einem Attentat zum Opfer fällt. Zu ihrem Schutz werden die beiden Jedi Anakin Skywalker und Obi Wan Kenobi herbei gerufen. Nach einem wiederum vereitelten Anschlag macht sich Obi Wan auf die Suche nach dem Attentäter und Anakin fliegt zusammen mit Amidala nach Naboo um sie zu beschützen. Während Obi Wan auf einem, im Kartensystem der Republik nicht verzeichneten Planeten, eher unabsichtlich eine Klonarmee inspiziert, trifft er auf Jango Fett, einen bösen Kopfgeldjäger, der für Count Dooku [gesprochen Duku] einen abtrünnigen alten Padawan von Yoda. Währenddessen kommen sich Padme Amidala und Anakin Skywalker immer näher doch vereinbaren, dass sie sich nicht verlieben werden, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Eines nachts wacht Anakin schweißgebadet auf, er träumte von seiner Mutter Shmy Skywalker, welche in großer Gefahr schwebt. Er reist zusammen mit Padme fort um seine Mutter zu suchen und langsam gewinnt die Dunkle Seite in ihm an Macht&#8230; Wie es weiter geht müsst ihr euch dann schon im Kino anschauen.<span id="more-414"></span></p>
<h1>Die Charaktere</h1>
<p>Wir haben es hier eigentlich im wesentlichen mit 3 Hauptdarstellern zu tun und einer Menge wichtiger Nebenfiguren.</p>
<p>- Anakin Skywalker (Hayden Christensen) ist der hochgesprossene aufmüpfige junge Padawan (Schüler) von Obi Wan Kenobi. Er verliebt sich in Padme Amidala und die beiden turteln die ganze Zeit herum, wogegen er immer mehr Mißmut gegenüber Obi Wan aufbringt. (Schönes Zitat von Obi Wan: &#8220;Wieso nur habe ich das Gefühl, dass du mein Tod sein wirst?&#8221;)<br />
Der Schauspieler Hayden Christensen ist meiner Meinung nach eine komplette Fehlbesetzung, ebenso wie die deutsche Synchronstimme, die wirklich schrecklich nervig ist. Christensen ist zwar der eigentliche Held der Geschichte, aber trotzdem merkt man ihm die völlige Unerfahrenheit an. Er spielt wie ein kleines Kind, bringt keinerlei Charaktereigenschaften so richtig rüber und seine Mimik gleicht der einer Schaufensterpuppe auf dem Sperrmüll. Er ist mein größter Kritikpunkt am Film.</p>
<p>- Padme Amidala (Natalie Portman) ist die intelligente ehemalige Königin der Herzen, die sich jeder Gefahr stellen möchte und in jeder Szene andere Klamotten an hat. Im Angesicht des Todes gesteht auch sie Anakin ihre Liebe und tollt mit ihm zusammen über irgendwelche Wiesen. Ihr Charakter ist zum einen sehr stark und befehlsgewaltig, zum anderen ist sie die kleine verletzliche Prinzessin, die sich in ihren Beschützer verliebt. Portman spielt ihre Rolle sehr gut, leider färbt die Stupidität ihres Partners ab und zu auf sie ab, das kann aber auch so im Drehbuch gestanden haben.<br />
- Obi Wan Kenobi (Ewan McGregor) der auch noch recht junge Jedimeister von Anakin spielt den ständig nörgelnden, immer alles besser wissenden Lehrer. Bis auf die Tatsache, dass Ewan McGregor kein besonders guter Darsteller ist, macht er seine Sache ganz gut. Man darf aber keine schauspielerischen Wunder erwarten, er tut aber sein Bestes und hüpft galant durch die Sets.</p>
<p>- Count Dooku (Christopher Lee) ist in diesem Teil noch der Oberbösewicht, der unglücklicherweise nicht besiegt werden kann und Anakin gleich mal ein bisschen in die Schranken weist und ihm eine Hand abschlägt. Als Darsteller besitzt er im Gegensatz zu seinen Kollegen das gewisse Etwas, was ihn wirklich das Böse verkörpern lässt.</p>
<h1>Die Effekte</h1>
<p>Relativ gesehen sind die Effekte richtig obermies. Hier wäre mal wieder weniger mehr gewesen.</p>
<p>Jeder zweite Charakter ist komplett am Computer erstellt, das muss doch nicht sein und vor allem dann nicht, wenn dabei teilweise etwas holprige Animationen heraus kommen.<br />
Mein weiterer sehr großer Kritikpunkt des Filmes ist die Einfallslosigkeit der Raumschiffe. Alle, aber auch wirklich alle sind einfache simple rundgelutschte Flundern, die gegen jedes Gesetz der Aerodynamik und Gravitation verstoßen. Überall glitzert und reflektiert sich was, das ist richtig nervig.</p>
<p>Auch eine nicht so tolle Sache sind die geklauten Effekte. Die Verfolgungsjagd zu Beginn des Films ist ja wohl eindeutig beim Fünften Element abgeschaut, aber nahezu geklont um beim Thema zu bleiben. Des weiteren sind in der großen Schlacht gegen Ende des Films ständig irgendwelche Druiden oder Klonkrieger verschwunden, ohne jemals wieder aufzutauchen, sehr merkwürdig diese Form der digitalen Abtrünnigen.<br />
Ein wirkliches Highlight ist der Kampf zwischen Yoda und Count Dooku, aber den müsst ihr euch einfach selbst anschauen, das hätte ich Yoda niemals zugetraut <img src='http://www.bastian.name/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8220;Zur dunklen Seite der Macht, er gewechselt ist!&#8221;</p>
<h1>Die Musik</h1>
<p>Wieder einmal hat der Gott der Kinomusik John Williams zugeschlagen und mit The Attack Of The Clones einen bombastischen Soundtrack hingelegt. Die 14 Titel auf dem Album sind alle hörenswert und untermalen den Film ebenso gut, wie es Williams auch in den anderen Teilen schaffte. In Episode 2 weicht er aber oftmals vom typischen Star Wars Thema ab, doch dies wirkt eher erfrischend als befremdlich.<br />
Den Soundtrack gibt es für 15 EUR im gut sortierten Fachhandel.</p>
<p>Gesamteindruck<br />
Mich hat der Film wirklich enttäuscht. Ich habe nach den Berichten anderer oder in Zeitungen mir wirklich viel erwartet von dem Film und wurde mit einer langweiligen Liebesschnulze mit Actionsequenzen abgespeist, das tue ich mir bestimmt nicht noch einmal an. Anschauen kann man sich den Film sicherlich, würde ich auch jedem raten, aber man darf nicht zu viel erwarten.</p>
<p>Das Problem der Story ist eben, dass sie schon feststeht, deshalb keinerlei wirkliche Spannungshöhepunkte oder Spannungsbögen hat und man somit leicht Gefahr läuft einzuschlafen, was George Lucas leider nicht zu unterbinden geschafft hat.<br />
Also: Empfehlung ja, aber unter Vorbehalt!</p>
<p>In diesem Sinne, möge die Fortsetzung mit euch sein!<br />
(c) 2002-05-16 bg</p>
<p>UPDATE:<br />
And the winner of the <a href="http://razzies.com/asp/content/XcNewsPlus.asp?cmd=view&amp;articleid=115 ">golden Raspberry</a> is&#8230;</p>
<p>Schlechtester Nebendarsteller:<br />
Hayden Christensen/STAR WARS/EPISODE II: YADA-YADA-YODA<br />
Schlechtester Regisseur:<br />
George Lucas/STAR WARS/EPISODE II: ATTACK OF THE GROANS</p>
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		<title>Was Otto und Tom Hanks im Eis treiben&#8230;</title>
		<link>http://www.bastian.name/2002/03/was-otto-und-tom-hanks-im-eis-treiben.html</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Mar 2002 09:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag Abend, Weimar, Vorpremiere Ice Age. Ich sitze inmitten einer Menge von humorwilligen Menschen, die sich schon einmal vorab von der Qualität des Filmes Ice Age überzeugen wollten. Eben diese Leute kamen die nächsten 85 Minuten eigentlich kaum unter den imaginären Tischen hervor, denn das Kino gröhlte das die Wände wackelten. Ich habe den Film [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag Abend, Weimar, Vorpremiere Ice Age. Ich sitze inmitten einer Menge von humorwilligen Menschen, die sich schon einmal vorab von der Qualität des Filmes Ice Age überzeugen wollten. Eben diese Leute kamen die nächsten 85 Minuten eigentlich kaum unter den imaginären Tischen hervor, denn das Kino gröhlte das die Wände wackelten. Ich habe den Film genossen, mich dabei fast begossen und werde nun ausgiebig von meinem Erlebnis berichten.<span id="more-437"></span></p>
<p>UPDATE -&gt; Vergleich mit Monster AG unten angehängt  <span id="nointelliTXT"><br />
<em>STORY</em><br />
Wie es sich für einen Animationsfilm gehört, ist die Story recht kindgerecht. Sid das Faultier (gesprochen von Otto Waalkes) wird von seiner Familie, wieder einmal, beim Zug in den Süden zurück gelassen. Als er sich selbst auf den Weg machen will, kommt er 2 Nashörnern, oder zumindest etwas prähistorisch ähnliches, kräftig in die Quere und wird dann von Manfred, dem Mammut (gesprochen vom Synchronsprecher von Tom Hanks) gerettet. Manfred ist die Gutmütigkeit in Person und auch wenn Sid reichlich nervt, behält er ihn weiter bei sich. Die beiden finden dann an einem Fluss ein kleines Menschenkind, welches von seiner Herde (O-Ton) getrennt wurde und die beiden Protagonisten kümmern sich um das Kleine und wollen es wieder zur Herde führen. Diesen Plan will Diego, ein Säbelzahntiger (mit der Stimme von Denis Leary) aber vereiteln und hilft den beiden aber vorerst zum Schein. Auf ihrer Reise zum Sichelpass, an dem sie die Menschen treffen wollen erleben die 3 Freunde (?) allerlei Abenteuer. Da währe zum Beispiel der Kampf mit den Dodos, die einfach so dumm sind, dass es weh tut. Auch unsere Freunde die Nashörner tauchen im Verlauf des Filmes wieder auf und möchten sich bei Sid immer noch ?bedanken?. Die 3 lernen während ihrer Reise immer mehr die Vorteile der anderen zu schätzen und wachsen zu einer richtigen, sich von den Fähigkeiten her, ausgeglichenen ?Herde? zusammen. Und alles wäre gut, wenn da nicht Diegos eigentlicher Auftrag, das Fangen des Menschenkindes bestünde und die anderen Säbelzahntiger sich einmischen.<br />
<em>MEINUNG ZUR STORY</em><br />
Altbacken. Die Story ist so was von bekannt, ich konnte ja fast mitsprechen&#8230; Haben wir das Ganze nicht schon im Disneyfilm ?Dinosaurier? gesehen? Zumindest die Sache mit der Wanderung und der kleinen Gruppe von Freunden und das alles ist von dort übernommen und ganz ursprünglich stammt dieses scheinbare Erfolgskonzept aus ?In einem Land vor unserer Zeit? in welchem sich eine Gruppe Dinosaurierkinder auf die Suche nach dem Großen Tal macht. In Ice Age finden wir sehr viele Anlehnungen an solche <a class="lalink" href="http://www.ciao.de/Filme_mit_I_196607_5">Filme</a> wieder und damit bietet die Story eben nicht das Novum, welches ich eigentlich gewünscht hätte.</span></p>
<p>Eines muss man der Handlung aber lasse, sie ist sehr kindgerecht und vollzieht einen wundervollen Emotionsbogen, der bei amüsiert über verängstigt bis zu gerührt führt und diese Emotionen auch gut auf das Publikum überträgt. Alles in Allem hat mir die Geschichte gefallen, sie war mir aber zu &#8230; gewöhnlich, mir hat das Neue gefehlt, irgendetwas noch nie gesehenes.<script type="text/javascript">
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	</script> Eines fehlt auch, nämlich der wirkliche Bezug zum Titel, denn außer, dass zu beginn des Filmes die Tiermassen flüchten, merkt man nur am Schnee das die Eiszeit beginnt, im Film spielt das aber fast keinerlei weitere Rolle.<br />
<em>DIE CHARAKTERE</em><br />
Es gibt 4 Hauptcharaktere, Sid das Faultier, Manfred das Mammut, Diego der Säbelzahntiger und der Scrat, der eigentlich selbst nicht so genau weiß was er eigentlich ist.</p>
<p>Sid ? das Faultier<br />
Sid ist ein lustiger, liebenswerter Bursche, der leider ein totaler Volltrottel ist. Diese besondere Art, die er hat, das was einem von Anfang an sympathisch ist, das macht hauptsächlich die grandiose Synchronisation von Otto Waalkes aus. Mit viel Wortwitz und vor allem mit typischen Otto Geräuschen haucht er dem Pixelhaufen eine fröhliche Seele ein. Leider muss ich auch hier wieder Kritik geltend machen, denn viele von Ottos Gags wirken teilweise deplatziert bzw. altbacken oder passen absolut nicht zu einem Faultier. Trotz allem ein lustiger Zeitgenosse, der viel zum Erfolg des Filmes beiträgt.</p>
<p>Manfred ? das Mammut<br />
Mit der gemütlichen Ruhe eines wankenden Berges schleppt sich Manfred in die Gegenrichtung der Tiermassen, immer dem Eis entgegen. Ihm scheint alles egal zu sein und doch hilft er erst Sid, dann dem Menschenkind und letztendlich sogar Diego aus der Patsche. Er ist so etwas wie der große Bruder der anderen und wacht über sie. Die Stimme von Tom Hanks passt hier wunderbar. Der Synchronsprecher Arne Elsholtz bringt genau den gemütlichen Ton rüber, der gebraucht wird.</p>
<p>Diego ? der Säbelzahntiger<br />
Diego wird von seinem Anführer geschickt um das Menschenkind zu finden, damit dieser es aus Rache fressen kann. Um sein Ziel zu erreichen schließt er sich Manfred und Sid an. Mich hat der Charakter ein wenig an Scar aus dem König der Löwen erinnert, der tut auch lieb und ist aber heimtückisch und gemein. Doch Diego lernt im Verlauf des Filmes viel über Freundschaft und das Verhalten in der Herde von Manfred und irgendwie freundet er sich auch so richtig mit den beiden an. Auch er ist bei den ersten Schritten des Kindes sichtlich gerührt. Den Synchronsprecher kenne ich hier nicht von irgendwo anders, deswegen kann ich da auch nichts weiter sagen, er macht seine Sache aber ganz gut.</p>
<p>Scrat ? das Säbelzahn-Eichhörnchen<br />
Diesen kleinen Fratz hat man ja schon ausgiebig in den Trailern bewundern können, doch leider spielt er im Film eigentlich keine Tragende Rolle außer, dass er den Freunden versucht mittels Bilderrätsel klar zu machen, dass ein Rudel Säbelzahntiger vor ihnen durch einen Pass gezogen ist. Ansonsten ist er einfach ein Running Gag, der ständig wieder auf taucht und irgendwo versucht eine Nuss zu verbuddeln. Die genauen ?Fähigkeiten? und Eigenschaften dieses Tiers kann man sich auf der Internetseite www.iceage-derfilm.de sehr schön betrachten, schaut mal rein. Der Witz dieses Tiers besteht hauptsächlich darin, dass es in der Eiszeit wie wild Eicheln findet und diese versucht im Eis wieder zu verstecken, dazu ist ihm keine Spalte zu klein, eine Eichel passt da doch immer noch rein. *g* Sprechen tut der Scrat sogut wie gar nicht, nur ein wenig ?nn?-, ?mm?-, ?tt?-Laute gibt er von sich.<br />
<em>DIE ANIMATIONEN</em><br />
Wie es sich für einen Animationsfilm gehört, ist bei Ice Age jeder Charakter am Computer erzeugt, auch die Umgebung ist dem entsprechend komplett dem Computer entsprungen. Für die Umsetzung war Regisseur Chris Wedge verantwortlich, der 1998 für seinen animierten Kurzfilm ?Bunny? den Oscar bekam, welcher dann bestimmt auf der DVD mit drauf sein wird.</p>
<p>Die Qualität der Animationen und vor allem der Grad des Realismus ist meiner Meinung nach noch ein kleines Stück besser, als es bei Shrek der Fall war, denn hier sind die atmosphärischen Besonderheiten, wie Rauch, Qualm, Hitze, etc. sehr gut umgesetzt, was bei Shrek nicht ständig der Fall war. Was mich besonders begeistert hat, war das nasse Fell der Tiere, noch nie habe ich so etwas realistischer gesehen. Auch sonst kann man sich über Umgebungseffekte, wie Spuren im Schnee oder ähnliches nicht beklagen, gerade die Substanz des Schnees macht diesen ja eigentlich recht schwer zu modellieren, aber die Leute von den Blue Sky Studios haben dies hervorragend gemeistert. Man erkennt, im Gegensatz zu manch anderem Animationsfilm, vor allem sehr schön die unterschiedlichen Materialien und deren natürliche Eigenschaften, wie Reflexion, Lichtbrechung oder Oberflächenbeschaffenheit, was gerade in einer Eis und Schneelandschaft nicht so leicht zu realisieren ist. Mal schauen ob dieser Film bis zu den Oskars 2003 noch getoppt wird, ansonsten ist ihm der Oskar für den besten Animationsfilm sicher.</p>
<p>Ein weiteres animationstechnisches Highlight sind die Mimiken und Gestiken der Charaktere, denen man wirklich menschliche Gefühle und Ausdrücke aus dem Gesicht ablesen kann. Ein trauriges Mammut sieht eben wie ein trauriges Mammut aus und ein verängstigtes Faultier wie eben ein solches. Ich denke die Realitätsnähe überragt hier sogar Shrek, denn unter einem Fellberg ein Lächeln zu verstecken ist schon um einiges schwieriger, als einem Esel das Maul zu einem Grinsen zu verziehen.<br />
<em>DIE GAGS</em><br />
Bei einem humorvollen Film wie Ice Age erwartet man so etwas wie eine ?Gaggarantie?, die einen am laufenden Meter mit humorvollen Mimiken, Gestiken oder Dialogen überrascht. Dabei beschränken sich die Gags im wesentlichen auf 3 Personen. Sid punktet ständig mit Wortwitz, welches fast immer auch zur Szene passt oder zumindest passend scheint, Diego strotzt nur so vor Sarkasmus und ironischen Andeutungen, die Sid natürlich nie versteht und dann währe da noch das Säbelzahn-Eichhörnchen Scrat, welches eigentlich immer dort gerade versucht eine Eichel einzubuddeln, wo es gerade sehr unpassend ist. (Bsp: In einem Eisberg auf den gerade ein Mammut zuschliddert) Leider haben die beiden Trailer, schon einen Großteil des Gagpotenzials aus dem Film genommen, da die gesamte Anfangssequenz dem kompletten Trailer 1 entspricht und auch Trailer 2 kommt komplett im Film vor. Hier hätte man sich vielleicht für die Trailer etwas Eigenes einfallen lassen sollen.<br />
<em>DIE FILMMUSIK</em><br />
Ein lustiger Film braucht natürlich auch eine lustige Musik und diese kommt von dem uns nicht unbekannten David Newman. Schon viele bekannte Komödien und Zeichentrickfilme wurden unter seiner Hand und seinem Gehör vertont, so beispielsweise der Verrückte Professor, Anastasia oder 102 Dalmatiner. Die Musik hier in Ice Age ist ebenso rockig wie verspielt und untermalt das Filmvergnügen prächtig. Den Soundtrack kann ich also jedem nur empfehlen, zumindest reinhören sollte man mal.<br />
<em>DIE INTERNETSEITE</em><br />
Bei meinen Recherchen zum Film habe ich mich irgendwie auf der super gemachten Internetseite gefangen, die ich nun einfach mal mit erwähnen möchte. Auf www.iceage-derfilm.de findet ihr alle Informationen zum Film, zu den Charakteren und eine Menge kurzweiliger Onlinespiele in einer Eislandschaft versteckt, in welcher ihr mit dem Scrat Nüsse einsammeln müsst. Das ist wirklich witzig und wenn man es durch geschafft und dabei alle Nüsse eingesammelt hat, dann gibt es eine Belohnung.<br />
<em>VERGLEICH</em><br />
Bevor ich jetzt eine endgültiges Fazit finde, möchte ich den Film mit Monster AG vergleichen, denn die Filme sind sich nicht nur technisch, sondern auch von der Story her sehr ähnlich.</p>
<p>REALISMUS DER ANIMATIONEN<br />
Monster AG bleibt hier leicht hinter Ice Age zurück, denn bei Monster AG sind zwar unmengen an phantasievollen Figuren dargestellt, aber diese haben weitestgehend einfache Formen, bei Ice Age wird hier Wert auf annähernden Realismus gelegt und deshalb auch die Tiere durchweg mit animiertem Fell ausgestattet.</p>
<p>GAGFAKTOR<br />
Bei Monster AG hab ich mich nicht vor Lachen auf dem Boden gekullert, bei Ice Age schon, das sagt eigentlich schon alles, oder? Eigentlich nicht, denn die Witze bei Ice Age sind flacher, deshalb kommt es hier auf den persönlichen Geschmack an, was man lieber mag. Kindgerecht niedlich (Monster AG) oder einfach nur lustig, dafür aber teilweise flach (Ice Age)</p>
<p>TIEFGANG DER STORY<br />
Monster AG liegt durch viel Abwechslung weiter vorn als Ice Age, wobei man Monster AG auch den &#8220;Innovationsfaktor&#8221; zurechnen muss, denn Ice Age hat fast das gleiche Thema kam aber, in den USA, ein halbes Jahr später raus.</p>
<p>MIMIK / GESTIK<br />
Hier liegt wiederum Monster AG vorn, denn was die Jungs dort so alles anstellen ist einfach wesentlich interessanter, obwohl ich eigentlich beide Filme auf fast eine Stufe stellen würde.</p>
<p>AUSWERTUNG<br />
Ice Age ist witziger und die Charaktere sind realistischer, allerdings ist Monster AG pädagogisch wertvoller. Ich persönlich könnte mich jetzt für keinen der beiden Filme als den besseren entscheiden und ich denke gerade deshalb ist es auch gut, dass Beide in unterschiedlichen Academy Award Jahren veröffentlicht wurden, denn so konnten beide abräumen. Ich hoffe euch hat dieser kleine Vergleich geholfen.<br />
<em>MEIN FAZIT</em><br />
Der Film ist richtig klasse und doch muss ich leider einen Stern abziehen. Die Gags sind richtig witzig und erfrischend, aber bei weitem nicht so bissig wie bei Shrek. Otto holt da vieles raus, aber alles kann er auch nicht rund machen. Es sind viele Anlehnungen an bekannte Filme, so auch an Shrek (achtet mal auf die Herde Dodos und erinnert euch an den guten Robin Hood) und ähnliche Filme. Die Action kommt nicht zu kurz und sogar ein paar herzerweichende Freudentränen fließen.</p>
<p>Der Film ist bedenkenlos allen zu empfehlen, die Zeichentrickfilme/Animationsfilme mögen, man sollte aber nicht zu viel erwarten, denn wirklich neues bringt der Film nicht.</p>
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