Tag: linux

Sprache bei Firefox 3.6 unter Ubuntu wechseln

Februar 23rd, 2010

Heute morgen über Ubuntu-Tweak die 3.6er Version des Firefox installiert und plötzlich war alles auf englisch. Mist.

Über Synaptic lässt sich Deutsch leider nicht nachinstallieren. Nach einigem Suchen habe ich leider nicht im Netz gefunden wie ich Sprachen nachinstallieren kann. Die Language-Packs von Firefox sind für Deutsch leider nicht über die Webseite erhältlich.

Durch Zufall habe ich dann die Extension “Quick Locale Switcher” gefunden. Die ließ sich installieren und siehe da… weiterhin alles Englisch.

In den Einstellungen zum Plugin dann der rettende Hinweis. Man findet auf dem Mozilla-FTP-Server auch die Sprach-XPI-Dateien einzeln. Und siehe da, kaum macht man’s richtig – schon gehts.

Gif-Animationen unter Linux erstellen und optimieren

September 30th, 2009

gifsicle-Logo

Um unseren Demobereich-Banner für Google AdWords zu optimieren, musste ich die Größe unter 50kb bringen. Unser Designer hatte es schon auf 59kb geschafft, aber ein bisschen Arbeit musste ich mir noch machen.

Nach kurzer Suche fand ich dafür das optimale Tool für Linux: Gifsicle.

Mit diesem Kommandozeilentool kann man zum einen verschiedene Bilder zu einem animierten GIF zusammensetzen und zum anderen auch bestehende Anigifs optimieren.

Die Installation läuft unter Ubuntu idealerweise über apt, aptitude oder synaptic. Es stehen aber auch fertige Pakete anderer Distributionen (sogar Windows-Binaries gibt es) und für die ganz harten Quellcodearchive zur Verfügung.

Auf der Man-Page von Gifsicle finden sich sehr gute Beispiele für alle Optionen. Ich habe mich zum einen mit der Standard-Optimierungsfunktion, als auch mit einer Farbreduzierung an die 50kb herangearbeitet. Bei der Optimierung werden alle Funktionen des GIF-Formates ausgenutzt. Beispielsweise wird automatisch ein Hintergrundbild angelegt und immer nur die Unterschiede zwischen den Frames gespeichert. Da die Ursprungsdateien in diesem Sinne schon sehr gut optimiert waren, brachte mich dies allein nicht ans Ziel.

Eine weitere Optimierungsmöglichkeit besteht in der Änderung der Farbpalette. Man kann entweder eine Standardpalette laden oder automatisch eine globale Farbpalette mit der gewünschten Anzahl Farben erstellen lassen. Damit es bei zu wenigen Farben noch ein bisschen nach was aussieht, kann man auch ein Differing machen lassen.

Ich habe die Anzahl Farben der Datei jetzt Schritt für Schritt von 128 aus nach unten hin angepasst und bin dann für meinen Banner bei 64 Farben und 49.6kb gelandet. Perfekt, fast eine Punktlandung.

Das Ergebnis sieht nun so aus:DeBe-teamwork1-336x280

Skype API Plugin for Pidgin/libpurple/Adium

September 23rd, 2009

Nachdem ich gerade festgestellt hatte, dass es für Skype für Linux eine neue Version gibt, hab ich auch mal bezüglich des Skype4Pidgin-Plugins nachgeschaut.

Und siehe da: Skype API Plugin for Pidgin/libpurple/Adium hat am 20. August eine neue Version heraus gebracht. Behoben wurden für Pidgin nur ein paar kleine Fehler wie zum Beispiel die kaputten Nutzernamen in Multi-user-chats.

Neue Skype for Linux Beta für Ubuntu

September 23rd, 2009

SkypeVollkommen unentdeckt von der Öffentlichkeit (zumindest von mir) wurde im August eine neue Skype Betaversion (2.1.0.47) veröffentlicht. Leider wird diese Version bisher nicht über das Repository von Skype verteilt, sondern muss händisch von Download Skype for Linux heruntergeladen werden.

Mich haben bei der alten Version (2.0.0.72) immer wieder Verbindungsschwierigkeiten gestört. Ich war für Leute nicht sichtbar und Nachrichten kamen nicht durch, obwohl ich online war und mit anderen chatten konnte. Mal sehen ob das jetzt behoben ist. Den kompletten Changelog (sowie zahlreichen Known Issues) kann man in der Skype Developer Zone einsehen.

Die neue Version steht für 32 und 64-Bit Ubuntu sowie für zahlreiche andere Distributionen zur Verfügung.

Fehler in mod_auth_mysql behoben (svn could not read chunk size)

Juli 21st, 2009

subversion_logo-384x332Nach einer sehr aufwändigen Fehlersuche und zahlreichen false positives habe ich endlich meinen Fehler mit Subversion behoben.

Die Fehlerbeschreibung

Beim Checkout, Update oder Export aus Subversion kamen ständig Fehlermeldungen:

svn: REPORT von »/svn/!svn/vcc/default«: Lesefehler bei Ermittlung der Blockgröße: connection was closed by server

oder

svn: REPORT von »/svn/!svn/vcc/default«: Could not read chunk size: connection was closed by server.

Das Problem ist (ungefähr) mod_auth_mysql in Zusammenhang mit einem 64bit-String. Auf diese Idee kam ich, nachdem ich ein Backtrace des Fehlers im Apache2 durchgeführt habe. Sehr spannende Sache mal so tief in die Eingeweide des Systems hinab zu blicken. Schlussendlich konnte das Problem aber identifiziert und behoben werden.

Hier eine Anleitung wie man den Fehler von mod_auth_mysql für Apache2.2 auf 64Bit-Systemen behebt (Anregungen von Stephane Chazelas):

  1. Aktuelle Sourcen von libapache2-mod-auth-mysql herunterladen und bauen lassen
    apt-get -b source libapache2-mod-auth-mysql
  2. sollten hierbei Fehler kommen: müssen folgende Pakete noch installiert werden
    apt-get install dpkg-dev debhelper dpatch apache2-threaded-dev
  3. jetzt ins Quellverzeichnis gehen und den Patch anwenden
    (einfach in der Datei mod_auth_mysql.c die Zeile mit dem + einfügen)

    --- mod_auth_mysql.c~ 2009-01-19 14:57:14.717958623 +0000
    +++ mod_auth_mysql.c 2009-01-19 14:54:00.947332133 +0000
    @@ -49,6 +49,7 @@
    #ifdef APACHE2
    #include "http_request.h"   /* for ap_hook_(check_user_id | auth_checker)*/
    #include <apr_general .h>
    +#include <apr_strings .h>
    #include <apr_md5 .h>
    #include <apr_sha1 .h>
    #else

  4. Nun nochmal compilieren
    ./configure --disable-apache13 --enable-apache2 && make
  5. Apache stoppen /etc/init.d/apache2 stop
  6. zuletzt die alte Datei ersetzen
    cp ./apache2_mod_auth_mysql.so /usr/lib/apache2/modules/mod_auth_mysql.so
  7. Apache wieder starten und glücklich werden

Das ganze nachzuvollziehen hat mich bestimmt 2 Tage Arbeit gekostet, aber jetzt funktioniert es wenigstens alles.

Exim4 in Debian acl_whitelist_local_deny was changed to acl_local_deny_exceptions

Juli 9th, 2009

Ich bin gerade stundenlang verzweifelt. Ständig kam im Exim-Log folgende Fehlermeldung:

[127.0.0.1] F=<no-reply@xxx.de> temporarily rejected RCPT <x-x-x@bastian.name>: unknown ACL verb “acl_whitelist_local_deny” in “acl_whitelist_local_deny”

Nach eeeewigem suchen, habe ich auf gut Glück mal die Änderungen die auf dieser Seite hier stehen auch bei mir lokal durchgeführt 0001237: acl_whitelist_local_deny was changed to acl_local_deny_exceptions – Mantis. Nun gehts.

Also “einfach” in den Dateien /etc/exim4/conf.d/acl/30_exim4-config_check_rcpt und /etc/exim4/conf.d/acl/40_exim4-config_check_data alle Vorkommen von acl_whitelist_local_deny durch acl_local_deny_exceptions ersetzen. Fertig. Warum bitteschön steht das noch immer so im Debian Repository?

Mehrere Rechner mit einer Maus und Tastatur bedienen

Juni 17th, 2009

Ich glaube das ultimative Arbeits-Hilfsprogramm gefunden zu haben.

Ich habe häufig mit mehreren Rechnern parallel zu tun. Notebook hier, Workstation dort. Ich habe zeitweise zwei Mäuse auf dem Schreibtisch gehabt und mich immer mit der Notebooktastatur zufrieden gegeben. Jetzt nicht mehr! Read the rest of this entry »

Multi Monitor Taskbar mit Fensterliste

April 22nd, 2009

Folgendes “Problem”: Mehrere Monitore unter Gnome / Ubuntu und alle offenen Fenster werden auf einem Monitor im Taskbar Panel angezeigt.

Bei Windows gibt es dafür ein kostenpflichtiges Tool namens UltraMon und für Linux? Read the rest of this entry »

Ab und an mal linux-images entfernen

April 18th, 2009

Gerade hat mir dpkg mit einem freundlichen “write error – no space left” mitgeteilt, dass ich inzwischen gut 10 Kernel-Images installiert hatte…

Merke – ab und an mal alte linux-images entfernen. Mir war die /boot Partition voll gelaufen :-(

Ubuntu 8.10 besser als Windows!

Oktober 31st, 2008

Vorgeschichte:
Ich nutze seit etwa 1 Jahr auf meinem Notebook (FSC Q2010) Ubuntu 8.04, da es leider für das vorinstallierte Vista zu wenig RAM hat. Im großen und ganzen war ich sehr zufrieden. Nur zwei Punkte haben mich primär gestört: Die Monitorerkennung (Umschalten zwischen zwei und einem Monitor) war lausig und meinen UMTS-Internetzugang konnte ich nur mit vielen Shellscripten zum laufen bekommen. Read the rest of this entry »