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PHP-Quellcode-Analyse mit nWire for PHP

Oktober 14th, 2009

nWire LogoGestern habe ich über Twitter und die Zend Devzone zufällig von nWire erfahren – und bin begeistert. Was genau nWire ist und wofür man das unbedingt braucht will ich euch hier kurz erklären.

Ich habe häufig das Problem, vorhanden PHP-Quälcode anzupassen, zu optimieren und, ganz wichtig, zu entschlacken. Das ist ne echt mühsame Arbeit. Man geht die Bibliotheken durch und schaut nach ob bestimmte Klassen und Funktionen auch tatsächlich im Projekt verwendet werden, ob Deklarationen doppelt vorhanden sind, und so weiter. nWire nimmt mir dabei ab sofort wahrsinnig viel Arbeit ab, denn es Analysiert den Quellcode im Vorhinein und zeigt mir all die Infos die ich sonst immer zu Fuß erkundet habe direkt unter der bearbeiteten Datei im Eclipse an.

Codeanalyse mit nWire

Schaubild der Arbeitsweise von nWire

nWire hat mehrere Module, die perfekt Hand in Hand arbeiten. Im ersten Schritt untersucht der nWire Analyzer den kompletten Quellcode. Das ist ein Prozess der immer wieder im Hintergrund abläuft, auch bei größeren Projekten die Entwicklung also nicht stört. Diese dabei ermittelten Daten werden im nWire Repository gespeichert.

Jetzt gibt es zwei Komponenten mit denen man als Entwickler zu tun hat. Das wichtigste ist der nWire Navigator. Mit ihm kann man Dateien, Funktionen und Variablen untersuchen. Man findet heraus wo sie deklariert wurden, wo sie überall verwendet werden und welche Abhängigkeiten sie haben. Mit nWire Navigator Search kann man gezielt nach Elementen des Projektes suchen.

Mit dem nWire Visualizer sieht man in einem Netzdiagramm die vom Navigator dargestellten Abhängigkeiten und kann sich über das Netz das ganze Projekt anschauen. Hab ich jetzt noch nicht so benutzt und sehe auch nicht den größeren Sinn dahinter, aber der Navigator ist richtig super.

Ich werde nWire auf jeden Fall die 30 Tage, die man die Trialversion laufen lassen darf ausgiebig testen und dann eventuell ein paar Lizenzen für uns holen.