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LOL – charmanter französischer Jugendfilm

August 11th, 2009

LOLGestern war mal wieder Sneak, also hier diesmal pünktlich die Berichterstattung.

Es lief der Film “LOL -Laughing Out Loud“. Eine französischer Komödie um ein pariser Mädchen namens Lola, genannt LOL, ihre Freunde, Familie, Schule, Musik, englische Klischees und natürlich eine Prise Humor. Ich schrieb “Jugendfilm”, um nicht versehends in Teeny-Film abzurutschen, denn mit ähnlich gelagerten amerikanischen oder deutschen Filmen lässt sich LOL nicht vergleichen.

Erstmal zum Einstimmen der Trailer (gern auch in französisch):

Details zum Film findet man sehr gut hier, hier und sogar hier bei Facebook. Neben den üblichen Quellen tritt der Film auch sehr gut in seiner Zielgruppe im Internet auf: LOL twittert, die Filmband “No Shampoo” hat ein MySpace-Profil und es gibt die bereits erwähnte Fanseite auf Facebook. Also auf Seiten des Social Marketing wird eine Menge bewegt.

Der Film selbst lebt von der frischen modernen Erzählweise, guten Schnitten (Mutter und Tochter gleichzeitig beim “ersten Mal”) und einem passenden Soundtrack. Die Schauspieler sind durchweg ehrlich und überzeugend. Sophie Marceau (bekannt aus La Boum – die Fete) spielt Lolas Mutter als resolute 40erin die an ihrer pubertierenden Tochter Lola und ihren eigenen Beziehungen nahezu verzweifelt. Christa Theret spielt die 15jährige Lol, gefangen im Strudel der Liebe und Familienuneinigkeiten.

Als England-Fan war ich begeistert von der Darstellung der englischen Klischees, während einer Klassenfahrt nach England. Da kommt natürlich sofort der Regen wie Bindfäden und die lieben ältlichen englischen Damen sehen aus als wären sie gerade vom Bridge-Tisch aufgesprungen.

Die Stimmung im Film ist authentisch und auch wenn einige Handlungsstränge nur halbherzig abgehakt wurden, hinterlässt der Film einen durchweg positiven Eindruck. Sehr empfehlenswert! Mit fast 2h (107 Minuten) sitzt man übrigens überraschend lang im Kino.

Ein Film wie ein Regentag

Mai 2nd, 2009

openwaterEs war mal wieder ein Sneakmontag, der Film wurde als unbedingt sehenswert angepriesen, also bin ich rein. Was dann folgte waren wohl die schlimmsten 80 Minuten Film die ich lange gesehen habe.

-] Story [-

Daniel, gespielt von Daniel Travis und Susan (Blanchard Ryan) wollen mit einem kurzen Tauchurlaub dem Alltagsstress entfliehen. Auf dem Tauchgang verzählt sich der Aufpasser und die beiden werden auf offener See (Open Water) vergessen. Erst am nächsten Morgen wird entdeckt dass die beiden fehlen und eine Rettungsaktion eingeleitet. Die beiden haben inzwischen die Nacht, Durst, Hunger, Übelkeit und Haiattacken hinter sich.

Die beschriebene Story ist nahezu komplett, lediglich das Ende habe ich weg gelassen. Dies zeigt schon einmal sehr schön was für eine tiefgehende Story man erwarten kann. Zugute halten muss man dem Drebuchautor und Regisseur Chris Kentis, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Read the rest of this entry »

Lustige Ossi-Parade ohne Tiefgang

Mai 2nd, 2009

Wieder mal eine Sneak und wieder mal mittelmäßiger Film.

Ossi’s Eleven” ist eine nette Komödie, die vom unsinnigen Plan eine Altmünzverwertung zu überfallen handelt.Oswald (Tim Wilde) wird aus dem Gefängnis entlassen und hat schon wieder einen Plan. Mit seinen alten Kumpels (z.b. Karl alias Stefan Jürgens) und auch neuen Freunden (z.b. Thommy alias Sascha Schmitz/Sasha) schmiedet er einen Plan wie man die alte Gießerei, die jetzt die alten D-Mark-Münzen verwertet überfallen und das ganze Geld klauen kann.
Hintergrund

Die Parallelen zu Ocean’s Eleven sind nicht zu verkennen: Die Phasen des Raubes sind identisch. Erst die Anwerbung, dann das Planen, dann Trainieren, dann die Ausführung. Die Erzählweise weicht hierbei allerdings vom Original ab indem viel mehr direkt passiert.

Der Zuschauer sitzt ungefesselt und von sehr lahmen Gags und Zoten (“Kannst du eigentlich schwimmen?” – “Wieso willst du mit mir ins Schwimmbad?” – “Nein, ich wollte dich mal ins Becken stoßen!”) gelangweilt im Kinosessel und lässt die Handlung, die von vornherein schon zum Scheitern verurteilt ist, über sich ergehen.
Im Verlauf der Geschichte werden zahlreiche Ossi-Klischees tot getreten (es spielt ein IM mit und zwei unbewusst gedopte Leistungssportler) und fleißig “dialektelt”. Die Geschichte zerfällt im Verlauf des Filmes in gefühlte 1000 Nebenhandlungen, die absolut keine Relevanz für die Haupthandlung haben, aber gegen Ende sinkt die Nervtötungsrate und der Film schafft es gerade noch ein bisschen Gefühl unter den Klamauk zu mischen, so dass es doch zu einem ganz guten Kinoerlebnis wird.
Schauspieler

Der Hauptdarsteller Tim Wilde (Oswald) hält sich sehr zurück, so dass er den Blick auf die recht gut dargestellten Nebenrollen frei macht. Stefan Jürgens als zotteliger und Zoten reißender Brummifahrer Karl wirkt glaubwürdig und nicht übertrieben. Sascha “Sasha” Schmitz alias Thommy wirkt blass, farblos und gekünstelt. Ich hoffe er bleibt in Zukunft beim Singen. Manfred Möck, der den einsamen IM Konrad spielt, ist großartig. Er sorgt auch für ein paar der besten Momente im Film, sowohl von Seite der Story als auch die emotionalsten Momente.

Die restliche Crew ist zwar lustig anzuschauen, fällt aber trotz zahlreicher Monologe/Dialoge kaum auf. Die beiden Sportler Axel (Götz Otto) und Bruno (Michael Brandner) unterhalten sich zwar viel und haben tragische Rollen, aber sie spielen sich nur sehr beiläufig ab und haben keine tragende Brisanz in der Haupthandlung.
Musik

“Ossi’s Eleven” wird recht stimmungsvoll von Pop- & Rockmusik untermalt, die teilweise von Sasha selbst bzw. Dick Brave stammt. Ansonsten ist mir kein besonderer Score aufgefallen, was auf dessen Fehlen hindeuten könnte.

Der Film bekommt von mir 3/5 Sterne und damit eine mittlere Bewertung. Ich denke man kann sich den Film schon mal anschauen, lacht ein bisschen dabei und wird nicht zu sehr geärgert. Fürs Kino taugt der Film aber leider nicht, im Fernsehen oder auf Video kann man ihn sich aber getrost mal anschauen.

Ein lustiger Film über Amerika und die Anderen

Mai 2nd, 2009

Charlie WilsonDer auf einer wahren Begebenheit beruhende Film “Der Krieg des Charlie Wilson” erzählt in einer Rückblende die Ereignisse die in den 80ern zum Sieg der afghanische Freiheitskämpfer gegen die Rote Armee führten.

Charlie Wilson (Tom Hanks) ist ein gewiefter Kongressabgeordneter und ein Lebemann, der sich sein Büro mit aufreizenden Sekretärinnen ausstaffiert hat. Seine gute Freundin Joanne (Julia Roberts) macht ihn eindringlich auf die Probleme in Afhganistan aufmerksam und der CIA-Agent Gust (Philip Seymoure Hoffman) bringt die nötige technische Grundbildung und -ausstattung mit. Das Trio fängt nun an Mittel im Senat für eine Geheimoperation anzuwerben um die afghanischen Freiheitskämpfer gegen die Rote Armee zu unterstützen. Read the rest of this entry »

Was, wenn sie es nochmal tut?

März 23rd, 2003

BritneySo langsam beruhigt sich mein aufgewühltes Gemüt wieder und ich schaffe es meine unruhigen Gedanken zu ordnen. Oops, I Did It Again, ich habe gesündigt und mir eine Sneak angeschaut… und Oops, es war die liebe Britney mit ihrem tollen Film Not A Girl. Vielleicht ist meine Meinung zum Film schon an den ersten Zeilen, die ich hier schreibe, ersichtlich, aber genaueres folgt sofort. Der Bericht wird aber diesmal etwas kürzer ausfallen, denn ich möchte meine kostbare Zeit nicht zu sehr verschwenden, dies habe ich in den 94 Minuten ?Unterhaltungsfilm? schon genug getan. Read the rest of this entry »